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3 (1903) 1587 - 1592
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264
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rühmen und seine Meinung'über Bündniss und Kontribution kund-geben, endlichaus der K. Mt. schreiben" den Punkt, den er gesternFugel angedeutet, wegen der Unsicherheit der Strassen weglassenda dies im Fall eines Auffangens der Briefe dem K. bei deu Katho-lischen in Frankreich Abfall wie auch in Deutschland grosse Weiterungenerregen könnte.

Marb. Frkr. 1590, II. Cop.

6. 281. Priuli an Montalto.

t 16.

Januar ....Intendo ancora di buon luogo, che li principi prote-

Florenz gtanti di Alemagna havevano unitamente fatto sapere al Navarrache non havesse rispetto di loro a farsi catholico et rendere ubi-dienza a S. S li et a la sede apostolica Romana, perche se beneegli ciö facesse, loro non restaranno perciö di dargli sempre ogniaiuto per la recuperatione et conservatione del regno, perche essinon lo aiutavauo per conto di religione, ma per interesse di sfcatoet loro particolare, tornando loro conto di conservare il regno diFraucia con le forze unite sotto un solo et proprio re, comeestatoper il passato ; et che in questo egli puö considerare, se e veroquello, che dicono, poiche havevano promesso et davano li medesimiaiuti (dati et promessi a lui) al giä re Henrico suo predecessore."

Rom, Firenze 12 f. 40. Cop.

rechtliche und tatsächliche Lage Heinrichs IV. ausführlich auseinander,wobei er ausdrücklich darauf hinwies, der K. bekenne gegenüber demligistischen Vorwurf der Ketzerei, dass er in etlichen Punkten nichtmit den Katholischen übereinstimme, über durch ein General- oderNationalkonzil überführt zu werden begehre; ,,uber das so haben J. M.dem verstorbenen könig auf dem todbette geschworen, auch dersiderdurch einen öffentlichen eid kegen geistlichen und weltlichen Standesfursten und herrn und dem ganzen hellen häufen beteueret, er volle leib,gut und blut zu erhaltung der catholischen religion darstrecken undzusetzen, auch in derselbigen policei nichts endern" (Marb. ebd. Cop.).Heusenstamm antwortete aus Aschaffenburg am 2./12. Jan., Mainz könnedie Aufnahme eines Gesandten Navarras als des K. von Frankreichaus Rücksicht auf den Kaiser nicht bewilligen und habe allerdingsgegen Seh. geäussert, er habe den Kf. von Sachsen seit dem Augs-burger R. Tag nicht gesehen und würde sich gern bei Gelegenheit mitihm besprechen, halte es aber für unnötig,das sich auch der herr vorsein person nach auch hochgedachtem churf. zu Sachsen . . damit,ausserhalb was J. Ch. Gn. sonsten deren dienst halber mit euch recessirt,bemuhen solten" (ebd. Cop.). Am 7. Jan. schickt Seh. aus Cappel einConc. für ein Sehr. L. Wilhelms an Heinrich IV., das die Aussöhnungmit Lothringen zu befördern verspricht, an den Sekretär Heugel, dener bittet]] ihm die Replik auf die mainz. Ausflüchte zu schicken, daer sie vielleicht in der Pfalz gut brauchen könne (ebd. Or.). In einemSehr. an'Sancyvom 30. Jan. betont Heinrich IV. die Wichtigkeit einerVerständigung zwischen den deutschen Protestanten und den geistlichenKff. (Mem. d'estat II, 275). Noch am 7. März billigt er in einemSehr, an Schomberg dessen Plan eines Bündnisses der 3 weltlichen Kff.mit Mainz, sowie die Absicht die geistlichen Fürsten zur Betreibungeiner päpstlichen Erklärung gegen Jaques Clement zu veranlassen(ebdr. 315).