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seigneur, qu'en la vie du roy consiste la seurete des affaires detoutes les gens de bien et sa subsistance ä le tenir le plus fort enla campagne. II faut dont emploier le temps de sa vie aggueteede toutes partz et n'y perdre ung seul moment, de peur que nousrendant ingratz d'ung sy digne instruraent que dieu nous a donne,il ne nous le souffre oster. C'est trop dit ä la prudence et bonjugement de V. Alt. Quand aux 160., a il sont diminuez de plusde la raoitiez ä mon grand regret et la promptite de leur retraiteen est plus cause que la necessite, Car nous y avons fait nostrepossible".
Ma. 544|15 f. 323. Or.
280. Werbung Schombergs bei Landgraf Wilhelm. 6 - Januar
(Qeldunterstützung für Heinrich IY. Bündniss. Aussöhnung mit Loth-ringen und der Ligue. Mainz und Sachsen.)
1) W. möge durch einen vertrauten Diener bei den Kff. undFürsten, die nur einen Teil oder noch nichts von dem bewilligtenGeld gezahlt haben, den Rest bzw. das Ganze einfordern und biszu der bald erfolgenden grossen Werbung des K. verwahren. 2) Dader K. für diese Werbung 400000 <J? braucht, von der K. vonEngland aber, die schon Geld, Munition und Volk geliefert hat, nur50000 zu erwarten hat, hofft er auf Deckung der übrigen 350000durch die Fürsten. W. möge diesen neuen Zuschuss ähnlich wiein der ersten Anlage bei den Fürsten insgeheim ins Werk setzen.3) W. möge bei den Fürsten die Werbung de Fresne's um Konföderationund Bündniss unterstützen und eine Ablehnung verhindern, die beiden Katholischen in Frankreich und in Italien wie bei denen, „soI. Mt. conservation auf der Protestirenden gewalt und macht fun-diren," sehr grossen Eindruck machen würde. Etliche Partikular-sachen : Seh. bittet W. um Gutachten, durch wen derK. und Lothringenversöhnt und Friedenshandlung zwischen dem K. und der Gegenparteiin ganz Frankreich vorgenommen werden könnte. 1 Mainz hält dasWerk für notwendig, schaut aber auf den Kaiser; ob und durchwen der Kaiser hiezu zu ermahnen? Seh. meint, durch;die Ständeam Rhein unter Beiziehung der beiden andern Kff. . . Da Sachsenmit Brandenburg sich wegen der persönlichen Zusammenkunft mitMainz entschlossen hat, Mainz aber laut Heusenstamms Sehr, dieselbebei Sachsen nicht suchen wird, möge W. seine Meinung äussern,damit Seh. sie in Dresden dem Kf. berichten könne. Da Sachsenim Fall der Zusammenkunft auch über die französischen Dingereden und Mainz vermutlich der gleichen Ausflüchte gebrauchenwird wie der Marschall in seinem Sehr., möge W. sich äussern,wie dem zu begegnen. 2 W. möge dem K. Seh. Fleiss und Treue
4 (reistres.)
1 Vgl. No. 279.
a Ueber das von Seh. betriebene Projekt eines Bündnisses zwischenkath. und prot. R. Ständen vgl. Ritter, Br. u. A. I, 29 ff. Seh. setzteam 23. Dez. aus Frankfurt dem kurmainzischen Marschall Heinrich vonHeusenstamm zur Ergänzung ihrer gestrigen Abendunterredung die