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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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258
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!3. 276. Volmar an Johann Casimir.

Dezember

Zwei- Beil. ein Sehr. Schombergs (fehlt), wonach dieser bei J. C. in

r c en Ungnade gekommen zu sein und mit seinem Besuch Missfallen zuerregen fürchtet. Ist etwas daran, so wird Seh. VerantwortungJ. C sicher befriedigen. Hat Seh., dem er seit lange sehr ver-pflichtet ist, die Vorantwort erteilt, er habe nie etwas derart gehörtwolle sich aber erkundigen und zweifle nicht, dass Seh., falls erzu J. C. begehre, bei diesem wie früher allen guten und gnädigen"Willen finden werde. 1

Ma. B45|6 f. S80. Eigh.

17. 277. Joachim Friedrich von Magdeburg an

Johann Casimir.

Sancy's Unvorsichtigkeit. Strassburg hätte sich nebst J. C.und den Schweizer Bundesgenossen zur Abwehr gefasst halten sollen.Hat J. C. Ersuchen an beide Kff. gebracht, obwohl dies J. C. besserselbst getan hätte; will nach wie vor die vertrauliche Zusammen-setzung befördern, vgl. beil. Conc. und Gutachten.

(Zettel.) J. C. soll sich mit Strassburg u. a. eilends über dieAbwehr verständigen und die Schweizer zu Hülfe ziehen, fernerals Kreisoberst die Kreishülfe verlangen und den rheinischen undeventuell fränkischen Kreis aufmahnen, wobei man die Gesinnungder Papisten erproben kann; falls sie sich weigern, der ober- undniedersächs. Kreis anzumahnen. Zu einem Vorschuss auf einfachenoder doppelten Monat für Deckung der R. Grenzen und eventuellNachzug nach Frankreich wird doch jeder Kreis gefasst sein. Einevöllige Niederlage des Kriegsvolks wäre ein Schimpf für die ev.Fürsten; J. C, auf densolches panket mit gemeinet", soll demeilends steuern. Gleiche Zusammensetzung, wie bei den Papisten(vgl. das beil. Sehr, vom 3. Dez.) auch auf dieser Seite hoch vonNöten. 2 J. C. möge sich und sein Land in Acht haben und nichtjedermann, besonders den Ausländischen, trauen; sind diesen Nach-barn die Flügel beschnitten, so müssen sie den Flug etwas niedrigeranstellen.

Str. A. A« 772. Cop.

1 J. C. antwortet am 20. Dez., er begreife nicht, wie' Seh., derlange Zeit nichts an ihn gesonnen, geschweige denn von ihm ab-schlägigen Bescheid erhalten habe, sich dergleichen einbilden könneund werde sich vielmehr, wenn Seh. ihn hier ansprechen wolle, soerzeigen, dass er nichts als allen gnädigen guten Willen Bpüren solle(ebd. Conc). Vgl. No. 264.

2 Am 20. Dez. befürwortet J. F. die Zusammensetzung dringendbei Kursachsen, unter Beifügung des Sehr. J. C. vom 29. Nov. (No. 270);Dr. 9305, Or. Am 17. Dez. schreibt Dr. Weiss aus Eisleben an GebbardTruchsess:des Obersten [Sachsen] seiner rete einen, qui multum potest,hab ich gewonnen, hoffe deren noch mehr zu erlangen. . . . Ich hoff, obgott will, es soll uf höchst vertrauen ein religionstag geben undbald besser werden" (Str. ebd. eigh.). Vgl. Meister S. 349 ff.