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3 (1903) 1587 - 1592
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248
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248 1589 264-265,

dieses Fürsten gegen Navarra und die Krone Frankreich erkennenauch daraus ahnemen, wie schedeliche praktiken ich (dem heidel-bergischen aussprengen nach) zu Florenz getrieben. Ich will g e -schweigen, was E. Ch. Gn. ich den herzog von Savoye belangenduntertenigst berichtet habe". Der kleinere Discours geht dahindass der Papst keinenfalls die Erhebung Mayne's zum König oderdie Aufstellung eines K. durch Mayne und den Rat der saincteunion zu Paris gestatten soll. Der grosse ist eine Widerlegung derProposition des spanischen Gesandten und der spanischen Kardinäledass der Papst den K. von Navarra, auch wenn derselbe katholischwerde, nicht als K. von Frankreich anerkennen solle. "Will nötigen-falls den Discours übersetzen; ,,denn es nicht unnötig, das E. Ch.Gn. solche motiven alle wissen und in dem köpfe haben". Beil., das letzte Sehr. Lothringens und Mayne's an ihn, sowie Cop. einesSehr, des jetzigen Königs; 1das original neme ich mit mir nach; Heidelberg, auf das M. Gn. F. und H. herzog Johann Casimir sehenmöge, was I. Mt. von mir helt, was mir mein voriger her unddieser noch getrauet, auch was er an mich begeret". . .

Dr. 72S7, Casp. v. Bchöub. Sehr. 156991. Eigh.

: 265. Kolbinger an Dohna.

Novbr. > °

Heidel- (Sancy's Reiter. Werbung für GeDf. Die Katastrophe der Pfalzgräfin.berg Reuber und Putlitz.)

Erhielt D. Sehr, vom 9., 10. und 12.; diebeede erste seind,als ich zu Manheimb im bewusten* negocio gewest, 2 genSchwetzingen geschikt, daselbst von P. erbrochen und mir mitdiesem bescheid wider hereingeschikt worden, das P. dis mal nichtsdarauf tun konnte, quod verum fuit, propter negocium illud lamen-

* Die Unterstreichungen rühren vom Empfänger her.

}n Leipzig getroffen ; von dort sei Seh. nach Dresden gereist, wohin erJetzt wieder von L. Wilhelm zurückgekehrt sei; man traue Seh., vondem er mirabilia vernommen, nicht allerdings (Str. A. A. 772, eigh.). Inder Tat kündigte Seh. am 13. Okt. aus Leipzig dem Kf. Christianunter Beilage des eigh. Kredenzschr. des verstorbenen K. Beine Wer-bung und Berichterstattung über den Stand der französischen Sache inItalien an(Dr. 9305, I. f. 248, eigh.). Was Seh. im obigen Sehr, mitdemHeidelbergischen Aussprengen" meint, vermag ich nicht genauernachzuweisen.

1 Mir nicht bekannt.

3 Vgl. No. 262. Am 13. Nov. schreibt Pancratius aus Speier überdie kürzliche Einziehung eines polnischen Freiherrn und Beurlaub-ung etlicher Diener der Herzogin zu Heidelberg wisse er nochnichts Sicheres und wolle die umlaufenden Gerüchte lieber nicht mit-teilen (Mb. 334/40. Or.). Am 16. Nov. schreibt L. Georg seinem Bruder,er habeäusserlich" Bericht erhalten, J. C. habe den Polacken, dereine Zeitlang am Hof gewesen und sich für einen Herrn ausgegeben,neulich um Mitternacht greifen und auf einem Karren nach Mannheimin Haft bringen lassen; nach dem Gerücht habe der Polack J. C.vergiften wollen; es solle auch ein Zwerg, den J. C. Gemahlin bei sichgehabt und in ihrer Apotheke gebraucht hatte,milgegriffen" und nachMannheim geführt worden sein. Es wäre nicht gut, wenn solche Possenauch in Deutschland aufkommen sollten (Marb. Pfalz, Or.)