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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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265266. 1589 249

tabile." P. hat das Besehren Sancy's wegen des Passes zu Oppen-heim oder sonst über Rhein abgeschlagen; die Reiter des Frentzziehen wie die Dompmartin's über die Bergstrasse; P. hat auchihre von Mainz angeregte Beschickung abgeschlagen, ebenso diewallonische Werbung für Genf,kan sich in das verwirt und hudel-mennisch wesen nicht verrichten, wollen auch vil weniger dreinverstehen, das E. Gn. sich mit 50 pferden dahin begeben solten." 1Die Pfaffenknechte im Elsass sind ziemlich kleinlaut; man könnte,wenn man ein wenig anders zur Sache täte, ihren Hochmut gar stillen.Der Abzug des metzischen Gelds wird Sancy nicht gefallen. . .Dompmartins apotheken halber wird es verloren sein; dann sichcum principissa merkliche enderung zugetragen.Habemus iamprincipemviduum. Sed de ista terri-bili caussa non integrum est scribere. Coram omniacum stupore intelliges. 0 admirandam providentiam et iustitiamdivinam! 2 Valde importuno tempore te caremus, cum neminem P.habeat, cuius consilio nunc uti possit et solatio. P. hat dem canzlerhart verweisen lassen, das er seine brief gen Straspurg nicht anE. Gn. dirigirt. Aber es seind Neidhards stuklin, die muess manalso bis zu seiner zeit ein guts ding sein lassen. Er undButlitz meilen sich non obscure, das man inen das holdseliggescheft nicht vertraut, auch sie nicht darvon wissen lest. Ichbitt, E. Gn. wollen meiner mit dem titul del secretaired'estat verschonen, dann ich meine wunder gehört, wie sich dieschlangen im rat neulich me absente so unnutz drüber gemachthaben. In summa, ipsis estgrande nefas et morte pian-dum, das P. seiner gesellen treu erkennt, die siezu Verstössen under sich entschlossen. Wann man dieentsatzung Genf mit rechtschaffnen mittein angriffe, möchte ichwünschen, das sich E. Gn. darzu gebrauchen Hessen. Dann ichnit sähe, wie ein redlicher mann in ander weg seine gaben und zeitlöblicher und gott wolgefelliger anlegen könnte."

Mb. 113/3 c. f. 17. Eigh.

266. Karl von Lothringen an Pfalzgraf Johann. 17.

2~7.Beschwerde über das in Deutschland verbreitetefalsche Libell" Novbr.von der lothringischen Werbung in Rom; hat den Kaiser und das NancyHaus Oesterreich, die er sammt anderen R. Fürsten angetastethaben soll, stets vor allen andern in Ehren gehalten. Hat einen

1 Pankratius am 13. November:Weil niemand unter herrn Fabianvon Donaw in Frankreich ziehen wollen, hat er den Genfern mit 600pferden und 800 schützen zn hulf kommen sollen"; Savoien soll aberaus dem Feld gezogen sein. Ueber Dohna's Reise mit Sancy nach. Strassburgund Gefährdung bei der lothring. Invasion vgl. Schmidt S. 161 f.

3 Was die Apotheke betrifft, so wissen wir, dass Pf. Elisabeth gleichihrer Mutter (vgl. Weber, Anna Churf. zu Sachsen, S. 433 ff.) gelegent-lich selbst medizinirte, vgl. II. 429. Dohna, der am 16. Dez. nachHeidelberg zurückkam, ging von dastracks nach Heppenheim. Princepsmihi communicavit secretissima" (Kalender).