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3 (1903) 1587 - 1592
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226-228. 1589 211

reich seinen Stand zu erhalten gedenkt; daher und wegen derfrüheren verdächtigen Handlungen würde er beim Kriegsvolk leichtin Argwohn geraten und wegen seines Standes zum Schaden der Sacheebenso wenig Gehorsam finden wie Dohna. Ob Seh. bei derK. vonEngland war und obJ. C weiss, was diese zu tun gedenkt? Mansoll unauffällig durch Walbron bei Hessen, Sachsen und Seh. selbstErkundigung einziehen, um so mehr als.angeblich drinnen Landsbereits für den König geworben werden soll; ob Kaspar u. a. diesGerücht verbreiten, „damit man hieaussen still stehe und er esalles also darinnen allein koche ?" J. C. könnte Walbron unvermerktjemanden zuordnen. Vielleicht kann man Kaspar entwederzum König vorausschicken oder zum Nachzug hier aussen lassenoder nach seinem Stand im Zug gebrauchen. Sollte Kaspar schon,mit den Obristen gehandelt haben, so könnte man die Verdächtigenfür den Nachzug in "Wartgeld halten. 1

Ma. 545|5 t, 364. Cop.

227. Maire und Schöffen der Stadt Langres an Johann 31. Juli

Casimir. loTÄ^st

Ersuchen J. C, das Attentat auf den K. von Frankreich, seinenVerbündeten, rächen zu helfen und seine alte Treue gegen dieFranzosen auch diesmal zu bewahren. 2

Ma. 545/5 f. 27. Or. (pr. 8. August).

228. W al singham an Johann Casimir. 2. August

(Unterstützung des neuen Königs von Frankreich. Verbindung Eng- Nonsuchlands mit den deutschen Protestanten. Genf. Verhaftung Belamy's.)

Hat den Inhalt der Sehr. J. C. vom vorigen Monat sofort derKönigin mitgeteilt, die über die Geneigtheit der Fürsten zur Unter-

1 Ls kann überraschen, dass J. C. am 12. August wirklich das An-erbieten Reichards bei L. Wilhelm auf das Wärmste befürwortet; einjuDger Fürst werde keinen Gehorsam finden ; R. habe ao. 67 in Ungarngefochten, sei beredt und ansehnlich von Natur und noch so gut zu Pferdwie vor 20 Jahren (Marb. Frkr. 1589, III, Or.). L. W. antwortete am18. August ausweichend, indem er R. Gesinnung lobt; er wolle es er-wägen und weiter gelangen lassen (Ma. 545/6, Or.). R. selbst schriebam 10. Aug. an J. C. und L. W. um ihren Rat, wobei er angab, er habevor Zeiten das Anerbieten etlicher stattlicher und guter Leute, Generalüber die deutschen TruppeD des Königs zu werden, abgeschlagen, abernach dem Tod seiner Gemahlin mehr Lust dazu bekommen (ebd. Cop.).

2 Das Sehr, wurde durch Lobbetius aus Strassburg am 6. August anJ. C. weiter befördert. Am 5. Aug. schickte Pf. Johann ein an ihn ge-richtetes Sehr. Sobolle's vom 2./12. August, das den Tod des K. nochals blosses Gerücht behandelt, an J. 0. Auch Matth. Weicker hatteschon am 5. Aug. über die Verwundung des K. an J. 0. berichtet. L.Wilhelm meinte noch in einem Sehr, an J. C. vom 12. August, wäre dieNachricht sicher, so hätten „die pfaffen wol anders mit den glocken ge-pempelt und triumphirt", doch mache ihn J. C. Mitteilung vom 7. ernstlichbesorgt (Ma. 545/6). Vgl. das Sehr, des Tossanus an Grynaeus vom 25.Aug. bei Cuno II, 99f; Schmidt, Dohna S. 159.

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