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3 (1903) 1587 - 1592
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193
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201. 1589 193

Man hat mit 0. nahe 36 a gehandlet; wie aber heiligende 16- Aprilbrief intercipirt worden und ime in handen kommen, hat er einwandern krausen sin krigt, dan ine der 24. 16. 48. b von 49. 29.26- 14. 52. c ein anders und das es von fursten des reichs herokommen, eingebildet. Was er vor ein reise vor habe, kont irinliegend verneinen; wan man im felde mit ime zu sprechen kerne,kont man hören, was er vor Sachen hinder ime 94 d betreffend. 115° e kont 23 f söhn H. J- advisirn, wan man der orts in vestimen-tis ovium und als oberster leutenant des westphalischen kreis kerne.0. ist ganz unsinnig über obgemelten 49. 29. 14. 54. und spurtitzo, das man ine wolle umb den hals bringen. Er muss durch15° gebiet."

Der junge Herzog von Jülich ist wütend darüber, dass dieSpanier einem Lakaien, den er wegen ihrer Plünderungen mitBriefen abfertigte, ein Ohr abgeschnitten haben, während es dasHofgesinde dem Lakaien, einem gewaltigen Fuchsschwänzer bei desHerzogs Gemahlin, wohl gönnte.Hochgedachter junge herr, sagtman, wolle nun mit gewalt Geus werden, dan weil S. F. Gn. sehen,das die Spanier seine hern und er zum betteler darüber wurd,kan ers auch in die leng nicht leiden;" soll neulich von demspanischen OberstCiconien" auf das AmtBrück" 18000 fl. auf-genommen, Iselstein auf das Amt Ravenstein 10000 Taler geliehenund 17 g ihm Bestallung auf Frankreich zugeschickt haben. 2

a

Dechiffrirt:Pol

b

her".

c

Raidt".

ä

Spanien".

e

P." (Pfalz).

f

H. Julius".

g

Hohensachsen".

10." ist Martin Schenk. Am 31. März/10. April schreibt Rheidtaus Rheidt an0." auf dessen eigh. Sehr, überden hauptman, sosich in der Rom. kais. Mt. dinst gegen den erbfeind gebrauchen woltlassen und darumb angesprochen" [Schenk], und bittet um Mitteilungder Bedingungen und der nötigen Vollmacht und Instruktion, ev. durcheinen genügend beglaubigten Dritten, fallser in der person allerhandgefars halben nit dahin gelangen kont", jedenfalls aber um eine per-sönliche Zusammenkunft am 10. oder 12. Mai; er müsse etwa 14 Tagenach Braunschweig und Hessen verreisen (Ma. 545/5 f. 124a, Cop.).Der weiterhin genannte Oberstleutnant des westfäl. Kreises ist ebenRheidt. Vgl. No. 200. Hieher gehört auch ein ebenfalls Pelen zu-geschickter Auszug eines Sehr, des Dr. Otto Hartius, Agenten undAdvokaten des westfäl. Kreises im Rat von Brabant, aus Brüssel vom22. Febr./4. März an den Bürgermeister von Nymwegen, in dem esheisst:On traicte avec celuy qui doibt travayller par delä, esperantqu'en deulx mois on serat quite de luy"; wegen dieser und nochwichtigerer Sachen geht von hier jemand an den Kaiserhof,aveclequel suis-je ici estö empeche plusieurs sepmaines"; Gott möge alleszu seiner Ehre undnostre delivrance . . de ceste guerre" gelingenlassen; Parma sei auf die Bedeutung der Schenkenschanze aufmerksamgemacjfct worden (Ma. 545/5 f. 122, Cop.). Ueber O. Hartius vgl.Inventarisvan het oud archief der gemeente Roermond IL 1 (1871),107 ff.

2 Ueber die Beschwerde und die Erbitterung des JungherzogsJohann Wilhelm gegen die Spanier vgl. Stieve, Z. Berg. Gesch.

Bezold, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. III. 13