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20 a will sein gerechtigkeit zu 4. 94. b übergeben, derwegener dan alzeit verhindert hat, das 0. kein 78°tund 79 j bekommen,wie wohl 42 d ime das vor 6 wochen bevohlen und dieweil sie er-faren, ime 0- solches vorenthalten, ein starken filz darüber geschri-ben. Ich mocht gern wissen, was 17 vor ein dinst droben habe;er ist 0. nicht gut und vor sein person couarde en diable, kanaber wohl rechnen. Der prinz von Parma ist itzunder gar bloss,dan der Wechsel fallirt, hat nicht soviel zu wegen bringen können,das er die in Gertrudenberg bezale, sondern müssen ime borgen."Was es in Frankreich geben werde, erwarten wir mit schmerzen;verhoff, 0. solle nunmehr zum feldmarschalk der 42 gemachtwerden, nam sero sapiunt Friges, 1 Bitt, wollet dieses mein eilendschreiben P. debito modo und formlich furbringen; verdine ichwider und bitt umb bescheid, was seit hero neues aus Frankreich,Jlend G. [?], 12. Aprilis ao. 89. Tuus [unleserlicher Namenszug].Entschuldigt mich beim herrn canzler; wan er inliegende brieflesen wurd, wurd er bald merken, quid antea scripserim."
Ma. 545/5 f. 122. Or.
18. April 202. Landgraf Wilhelm an Christian von Sachsen,Kassel
Werbung eines französischen Gesandten. Der K. scheint dem-nach wirklich nicht aus eigenem Antrieb den letzten Krieg ange-fangen und die deutschen Gesandten beschimpft zu haben und fastanteactorum poenitentiam und Gnade zu suchen. Es wäre grossesGeld wert, könnte man dadurch den K. aus den zwei gottlosenBündnissen, dem Bayonnischen und der Sancta Liga, bringen. Durchundankbares Zurückstossen dieser Gelegenheit könnte man vielleichtden eignen Untergang herbeiführen. Hat den Gesandten ohne end-gültige Antwort entlassen und wartet auf die Erklärung Chr. u. a.Herren. Ob nicht anstatt der vom K. angebotenen Städte dieVerpfändung von Metz, Toul und Verdun zu erlangen wäre ? Dannwäre das Geld nicht übel angelegt. 2
Dr. 9305. I. d. Or.
a „Neuenar".b „Coln Spanien".c f „Kriegsvolk",a „Staden".
Ver. XIII, 143; Ehses I. 2, 257 f; über den Statthalter Cigogna inEoermonde ebd. 114; 310 A.l; überHohensachsen van der Aa VI, 301 f.über Ysselstein ebd. XII. 2,6.
1 Vgl. Ferber S. 275 ff; Ehses I. 2, 215; 246; über damaligeAnknüpfungen Scbenks mit J. C. Ferber S. 279.
8 M. m. an Magdeburg. — Baradat, von Pf. Johann mit Em-pfehlungsschr. (vom 2. April, an Hessen, Magdeburg, Sachsen undBrandenburg) und mit einem Begleiter, dem Faut zu FalkenburgSalomon von Ketschaw, versehen, kam am 12. April nach Kassel underhielt von L. W. am 19. April eine ausweichende Antwort; L. W.•schreibt den 22. April an J., es sei höchst bedenklich, dass Heinrich III.sich noch zur papstischen Eel. bekenne, ja sogar öffentlich erkläre,die Hugenotten bis aufs Aeusserste verfolgen zu wollen. Am 24. Aprilmeldete sich B., dem L. W. ebenfalls einen Diener beigegeben hatte,