Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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191
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198-200. 1589 191

weil ime wol mit schlafarischen [!] zeitung wol gedienet, so habich ime hiemit etliche zuschicken wollen, und bringt ime eins vonmeinet wegen. Hiemit gott bevolen. Vostre bon compagnon DitzWamolt ist auch zum alten häufen; Stocki oberster leutenampt wirdmit der Jungfrau Reblingerin bis sontag über 8 tag oben hochzeithaben; wolt wünschen, das ihr auch dabei sein kunt.

Datum 3. Aprilis anno 1589.

Vostre bien affectionne" amy J. Casimir.

Bm. Coli. Camerar. XXXV. Eigh. (pr. Königsberg 29. April).

199. Werbung im Namen Sancy's bei Pfalzgraf 8 - A pnl

-r r. Zwei-

Johann, brücken

S. bezieht sich auf sein Sehr, an J., 1attandu qu'en la dili-gence consiste le brin du Service du roy". Sollte die Kürze derZeit die erbetene Werbung verhindern, so bittet S. um Unter-stützung der Zahlung der von S. geworbenen Truppen durch J.durchteile somme que bon iuy semblera" entweder gegen dieangeboteneprocuration" oder, falls dies untunlich, auf eigenenKredit gegen Versicherung von S. Ferner bittet S., da Sobole dieMetzer Garnison nicht mehr zu bezahlen im Stand ist, um Erleg-ung von 20000 escus an Sobole gegen dessen Empfangsbescheinig-ung und nachfolgende Obligation des Königs, ev.sur la responceet caution des estats de la ville de Metz". 2

Ma. 545/5 f. 118. Cop.

200. Otto von dem Byland Herr zu Rheidt an Pfalz- 8.

graf Johann. 18 -

April

War im Auftrag Jülichs wegen Abschaffung der Spanier vom ' n26. Jan. bis zum 17. März in Brüssel. Parma erklärte es für

1 S. bat am 15./25. März aus Solothnrn J. um Aufbringung von1000 oder 1200 Reitern und 50000 escus zur Sicherung des Auf-marsches für seine und die aus Deutschland nach Bourgogne undChampagne ziehenden Truppen auf Grund seiner und Brulart'sbonspouvoirs et procurations du roy" (pr. 21. März). In einem Sehr, ausBasel vom 21./31. März schickt S. dem Pf. die kgl.procuration" miteinerSubstitution que j'en ay pass6 en blanc jusques ä la coneurrancede cent mille escus" behufs Aufbringung von 3000 Reitern und 5 oder6000 Landsknechten; der Gouverneur von Metz, Tinteville und LaNoue erklären dies für ausreichend, um dem K. die Oberhand inChampagne und Bourgogne und die Treue verschiedener jetzt wanken-der Städte zu sichern; er wagt diesen Schritt auch ohne besonderenBefehl des K., mit dem der Verkehr jetzt für sie sehr erschwert ist,comme je s§ay que V. Exe. est le prince d'Allemagne, sur l'adviset amityö duquel le roy repose aujourdhuy ses affaires de delä",und bittet J. auch womöglich die nicht minder notwendige Geldunter-stützung für Metz in Betracht zu ziehen; in einem P. S. entschuldigter sich, dass er die Substitution auf J. Namen habe abfassen lassen,da der Notar eine Ausstellungen blanc" als gegen deutsche Ge-wohnheit verweigert habe (Ma. f. 83; 102; Copp.).