Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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185
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196. 1589 185

Sache bei den ev. Fürsten verdächtig machen könnte. Dagegen 26. Märzsoll J. nach Laut beiliegenden Conc. an Sachsen, Brandenburg,Magdeburg und L. Wilhelm schreiben; der Gesandte wäre mitVorantwort und Vertröstung auf den Entschluss der andern Herrnzurückzuschicken. Beiligend Cop. seines Sehr, an den K. und dasvon seinen orthographischen Fehlern gereinigte schriftliche An-bringen Baradat's. Hat im Conc. darauf hingewiesen, dass Schom-bergs Sehr, im Or. an Sachsen geschickt werde, und seine Zusammen-kunft mit 3. übergangen.

[P. S.J Hat dem Gesandten angedeutet, dass er dessen Rückkehrfür ratsamer halte, und sich von demselben seine Kredenzbriefe und dieSehr. J. au Sachsen und Hessen geben lassen. Da aber der Gesandteerwähnte, er habe auch Privatschr. von Schomberg an dessen Bruder,den sächsischen Marschalk, soll J. dieselben dem Gesandten abfor-dern und sich zum persönlichen Besuch der Herren oder Schickungeines vertrauten Rats erbieten.Mit solcher meinung konten E. L.ine hinziehen lassen. Aber E. L. dorfen sich darumb nicht eigenerperson uf den weg machen, sonder bleibt bei voriger meinung,das E. L. die ding schriftlich verrichten." Doch ist die Sendungeines Vertrauten zu jedem einzelnen Fürsten angezeigt. Auch anBraunschweig, Würtemberg und Ansbach wäre zu schreiben, dasich Kredpnzon nn sie vorfinden. 1

Ma. 54515 f. 92. Conc.

Mann zu Fuss in Deutschland und viermonatliche Besoldung der kgl.Armee; die Werbung datirt vom 10./20. Febr. Dr. 9305). Noch am21. März lud Johann J. C. zu einer Zusammenkunft ein, die in Win-zingen stattfand; J. sagt in seinem Sehr., Jean Barrada (in einem Sehr.2. April richtig: Wilhelm von Baradat, vgl. Lettre s miss. III, 129 A. 1)sei ein Diener Schombergs und begleitet von dem kgl. Kurier Lyon, derHandschr des K. für J. und J. C. bei sich habe (Ma. f. 71, Or. pr. 22. März).Noch aus Winzingen befürwortet J. am 23. März die Werbung B. bei Sachsenund Hessen, da er selbst durch die Entbindung seiner Gemahlin u. a.Geschäfte sowie durch das spanische Volk im Stift Trier verhindertsei nach Schombergs Gutachten B. selbst zu begleiten (ebd. Cop.).Von gl. Datum seine ganz allgemein gehaltene Antwort an Heinrich III.sowie eine Weisung an die Gesandten in der Schweiz Brulart undSancy, deren Sehr, vom 15./25 März ihm Baradat zustellte, sich wegender Truppen und des Gelds unmittelbar an J. C. zu wenden. Am24. März schreibt J. an Schomberg über seine Reise mit B. zu J. C,den erbien affectionne" fand;si le roy le veult et s'il se pourrafaire avec le conseil de ses amis, il sera bien rösolu d'assister le roynon seulement avec ses bons moyens, mais aussi avec sa propre per-sonne"; Seh. müsse jedoch so schnell als möglichavec plein pouvoiret entiere rösolution du roy" nach Deutschland kommen und der K.sich mit Navarra vergleichen und Rel. Freiheit gewähren (ebd. Copp).Seh. ging aber, angeblich durch Gefährdung seiner Reiseroute genötigt,mit seinem Begleiter de Thou nach Südfrankreich und dann nachItalien (Thuanus a. a. 0.). Am 23. April/3. Mai schrieb er an J.aus Tours, s. u.

1 Am 27. März schrieb J. C. an Heinrich III., er habe, da Baradatn'a charge de passer plus outre", mit Pf. J. verabredet, dieser solleB.lettres de creance" an die andern prot. Fürsten mit befürworten-den Sehr, schicken; deren Erklärung wollten er und J. dann mit ihrereigenen Erschliessung dem Gouverneur der Metzer Zitadelle zustellen