180 1589 189—191.
bittet um Unterstützung „aux affaires que concernent ma conser-vation et celle de mon estat." 1
Ma. M5|5 f. 69, eigh. (pr. 22. März).
11. 190. Johann Casimir an Markgraf Georg Friedrich.Februar
Heidel- Schickt die gewünschte Fürschrift an den K. von Polen; die
g kurze Fassung der Gratulation dadurch veranlasst, dass er dieselbe
, bereits im Vorjahr durch einen eigenen in andern seinen und seines
Pflegesohnes Geschäften abgefertigten Gesandten ausführlich hat
verrichten lassen. 2
Mb. 90|U f. 1. Cono.
14. 191. Sögur 3 an Heinrich Julius von Halberstadt.Februar
Rochelle Navarras Freude über H. J. Neigung für ihn und die Kirchen.
Günstige Lage: „ipsa coniurationis pontificiae capita dei gratiaiacent." Wundert sich, dass noch immer kein Fürst sich offenals Genossen des K. in diesem christlichen Werk bekannt hat. DerK. hofft ganz besonders auf H. J., „cuius ingenium novit suaptenatura magnum et ad magna tendens," 4 . . .
Hannover. Or.
1 Gleichlautende oder ähnliche eigh. Sehr. gl. Datums an Christianvon Sachsen (Dr. 9305 I, beil. eine Rechtfertigung der „punition duduc de Guise et cardinal son fröre"), Pf. Johann (Ma. 545/5), Juliusvon Braunschweig (Hannover), L. Wilhelm (Marb. Frkr. 1589, I; pr.Kassel 15. April; beginnt: „c'est ä ce coup que je vous semons do lapromesse que vous me feistes ä Vach, que vous m'assisteriez nonseulenient de vostre bourse, mais de vostre personne au besoing";vgl. I. S. 122 f.). Eine Cop. der Vollmacht des K. lür seine Gesandtenin der .Schweiz Sillery (Brulart) und Sancy vom 23. Jan./2. Febr.schickt Pf. Johann unter dem 25. März an J. C. (Ma. f. 99) vgl. hiezuZurlauben V, 578 ff; Segesser III, 377 ff. Eine Nachricht ausSpeier vom 30. Januar, die Gesandten des K. seien 5 Tage in Heidel-berg gewesen und der Kf. von Sachsen, der stark in Rüstung, werdedort erwartet, ist leeres Gerücht (Pancratius an Philipp Ludwig, Mb. 336/20).
2 Vgl. S. 162 A. 2. Dohna in seinem Kalender 1589: 3. MärzBriefe von Heidelberg; 14. dem Grosskauzier seine Dienste offerirtund„de faelici rerum gestarum successu" gratulirt; derselbe sagte „opusesse nobis alia occasione conferendi . . . Item cum Heidensteinioquaedam secreta etc. etc."
3 Segur war erkrankt (Lettres missives II, 405; 411), weshalbeben damals an seiner Stelle Bongars nach Deutschland abgefertigtwurde (ebd. 430 ff.; Anquez S. XXXI.). Ein Sehr. S. vom 14. Febr.aus Rochelle an Joachim u. Philipp CamerariusBm. Coli. Cam.XIV.No.27.
4 Navarra hatte nach der Katastrophe in Blois am 1. Jan. 1589de Fresne-Canaye und des R6aux mit der Veranstaltung von Werbungenin Deutschland beauftragt, wohin auch Coignet de la Tuilerie überEngland abging, und die Führung der aufzubringenden Armee demnoch in Sedan befindlichen de La Noue übertragen (Lettres miss.II, 421 ff.). In seinem Sehr, an de Fresne weist er bereits auf dieNotwendigkeit hin die deutschen Fürsten für Schomberg günstig zustimmen und mit J. C. nach dem Rat La Noue's und den mündlichen