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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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179
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188-189. 1589 179

188. Johann Ca simir an Pfalzgraf Reichard. 22 -

Januar

Guises Hinrichtung 1 von Italien aus bestätigt. Dass der K. von Heidel-Frankreich Kuriere an den Kaiser und an ihn geschickt habe, 6

scheint ein leeres Gerücht zu sein. 2

Ma. 545[5 f. 42. Conc.

189. König Heinrich III. an Johann Casimir. 10-

20.Ce n'est de maintenant que je suis ä connoistre Testat que Februarje puis faire de vostre amitie"; beglaubigt den Ueberbringer und Blois

1 Zeitungen über den Mord der Guisen schickt Graf Friedrichvon Wüitemberg am 3. Jan. (ebd. f. 31, Or.). Aber schon in einerPredigt, die Tossanus am 31. Dez. 1588 hielt, wird Guise's Tod alsGerücht erwähnt und mit einer Bemerkung überadmirabilia deiiudicia" begleitet (Tossani orationum vol. unum S. 159). Die Dar-stellung bei La Hug. III, 262 ff., wo u. a. von J. C. Verstimmungüber diese Predigt die Eede ist, richtet sich schon durch die Behaup-tung, Gerüchte über die Ermordung der Guisen seienvers la Noe'I"in Heidelberg eingetroffen und Tossanus habe am 31. Dez. seinerFreude Ausdruck gegeben, nachdem sie durch Sehr. Heinrichs III.selbst bestätigt worden seien (vgl. Cuno I, 301). Die wirklicheStimmung am pfälzischen Hof ergibt sich aus dem Sehr, des KanzlersReuber an Hotman vom 8. Jan., wo vonadmiranda . . . ecclesiaeliberatio" undtarn solemni vindieta de hostibus et coniuratis sumpta"gesprochen wird (Hotom. epp. S. 223 f.), und vom 6. Febr., wo esheisst:Regis vestri facinus admiramur omnes, in quo insignemecclesiae dei liberationem cernere licet" (ebd. 227). Tossanus hattein seiner Predigt J. C. Triumph über die Liga im J. 1588 gefeiert;seine Verteidigungsmassregeln hätten bewirkt,ut paulo post non tarnhostis Casimire quam Casimirus hosti formidolosus esset et talem om-nino Casimirum Liga Romana agnosceret, quales veteres Romanospost Cannensem cladem fuisse scribit in offieiis Cicero". In seinemKalender notirt J. C. zum 14. Dez. 1588 (a. St.):Guisa masacritworden zu Blois".

2 Am 31. Jan. schreibt Kolbinger aus Heidelberg an PhilippCamerarius:Imperatorem certe affirmant nuncic- aeeepto quasi ex-animatum paullo post recollectis viribus prae indignatione et dolorepene furore percitum fuisse. Praecipui in aula imperatoria iam nondubitant palam asserere Lutheranis in Germania omnibus ultimamvitae horam institisse. Haec tarnen nostri prineipes uno excepto nonanteiligere admoniti aut intellecta ad animum admittere nolunt" (Berlin,Bibl. Sammlung Meusebach, eigh.). Frangipani, der die Nachricht am2./12. Jan. erhalten hatte (Ehses, N. B. I. 2, 218) behauptet einmal,alle deutschen Fürsten hätten die Tat missbilligt, ein anderes Mal, siesei wahrscheinlich auf Rat Englands und der deutschen Protestantengeschehen (ebd. 268; 295; 298); vgl. auch Hotom. epp. S. 227. Einprot. Pamphlet (Zeitung aus N. vom 9. januarii anno etc. 89", Berlin,R. 9 No. l d ; am Schluss:D. Peuceri zugekommene Zeitungen")knüpft an die Tat von Blois die Erzählung von einem BeschlussPhilipps II. unbedingte Gewissensfreiheit zu gewähren, dasselbe beider K. von England zu erwirken und sie mit dem Erzh. Maximilianzu verheiraten; spanische Gesandte würden deshalb an den K. vonFrankreich, den Kaiser und J. C. abgefertigt!

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