Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
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165
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173174. 1588 165

173- Rat und Geistliche zu Sedan und Jametz an 18 -

28.August

Meister und Rat zu Strassburg.

Ihre schwere Bedrängniss; was die festen Plätze in Ungarngegen die Türken, das bedeuten diese beiden Städte als Bollwerkgegen die Pläne und Einverständnisse der Ligue Und des Lothringersin Deutschland. Bitten zugleich ihrer jungen Fürstin zu liebeihnen mit einer Geldsumme zu helfen, die La Noue, 'qui est pardelä", 1 einnehmen und mit dem, was von den Schweizern ein-kommt, verwenden oder ihnen schicken wird.

Str. A. A. 1857. Or. (pr. 6. Sept.)

174. Vertrag zwischen Pfalzgraf Georg Hans und ^ 7 -

Johann Casimir. Se P tbr «

G. H. verschreibt J. C. Stadt und Amt Pfalzburg, deren LösungJ. C. übernimmt, und die Gemeinschaft Guttenberg. Doch mussG. H. ausserdem die Dörfer Berlingen und Zillingen und den "WaldSeischeid zu Pfalzburg schlagen und auf die Irrungen und Einträgegegenüber den Klöstern Lixheim und Krafttal durch lützelsteinischeAnsprüche verzichten. Alles auf ewigen Wiederkauf, aber nurin die Hände von G. H. oder dessen Söhnen und Erben, gegenErstattung der 430 000 fi. und aller Unkosten (Baukosten nichtüber 20 000 fl.). Zu der ursprünglichen Pfandsumme von 400000 fi.soll Kurpfalz an Lotbringen nötigenfalls den Abgang am Zins nochbis zu 30 000 fl., doch nicht darüber, zahlen und dieselben zumKaufschilling schlagen. Kurpfalz soll 200000 fl. nebst dem Abgangsogleich bar an Lothringen zahlen und die von diesem aufgenommeneSchuld von 100000 fl., ferner von den Schulden auf Guttenbergsoviel übernehmen, dass die Summe der 430 000 fl. voll wird.Durch die Lösung soll der Kontrakt zwischen G. H. und Lothringennicht gutgeheissen oder den alten Verträgen über Alienirung vonLand und Leuten irgendwie präjudizirt werden; Pfalzburg undGuttenstein sollen auch im Fall der Wiederlösung ewig in pfälzi-schem Besitz bleiben. 2

Mb. 327/22 f. 46; f. 216. Copp.

1 Vgl. No. 162 A. 2; Hauser S. 318 f. Beilage des obigen Sehr,ein Verzeichniss von Hülfsgeldern für Sedan und Jametz: Genf 1200,Zürich 500 ecus,Basle- un Sachet plein d'or cachete, pouvoient estre300 escus", Schaffhausen 60 fl.,le Palatinat environ 2000 fl.", diefranzösische Kirche zu Basel 250 ecus. Am 27. Jan./6. Febr. 1589danken Geistliche und Aelteste zu Sedan dem Strassburger Bat füreine Unterstützung von 300 escus (Str. ebd."). La Noue's Anwesenheitzu Heidelberg im August, von J. C. in seinen Kalendernotizen auffallenderWeise nicht erwähnt. Berührt!! Eeuber in 'einem Sehr, vom 21. August(Hotom. e'pp. S. 220).

2 Vgl. No. II. 504; III. 57/ DasJEnde der 5jährigen RückkaufsfristVarherangekommen, ohne das die langwierigen Verhandlungen über die-Wiederlösung Pfalzbnrgs zu einem Abscbluss geführt hatten. Am14.]Mai 1588 bat G. H. den Kaiser, die erforderlichen 400000 fl. von