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3 (1903) 1587 - 1592
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150
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150 1588 154.

(Mai) Die Spanier müssen abgesohaft werden aus dem land, wie es

schon zum 2 ten mal besehenen, und muss sein, sunsten sitzen mirimer under einander in eim mustrauen.

H. Hans Friedrichs erledigung.

Was Caspar von Scbonberg uf die kindtauf L. Moritz zuHessen an Pfalz, Sax und Hessen geworben [. . .] confederatio mitGalia. 1

Sax seliger zu Wien hett schier d[ie] s ta Liga underschrieben;mutter Anna hat stark am wagen geschoben. 2

H. Ludwig zu Wirtemberg die von Augspurg in dise beschwerungsich vertröst und stecken lassen. 8

Recuperation Metz zu ersuchen; wer weiss bei den schwirigenze[iten|, was man ausrichten mocht.

Alt churf. Sax Mathes Lobe zu [. . .] Parma geschickt habenmit erpi[eten]. Don Johan Manrigo 40 m dalar geliehen Spa. zumbesten. 1

Uf dem creistag zu Nurmberg ist zimlich uf mich gestochenworden im abschied. 6

Was Spa. hiebevor bei mir gesucht und neulich durch G. P.Ernst Mansfeld repitirt, rats bei S. L. zu suchen. 6

Dieweil offenbar, das die geistlichen zusamengeschossen, S laLiga contribuirt, das mir Evangelischen gleichfals teten und ufden notfall einander beifallen.

Extract mitzunemen, so zu dem werk contribuirt.'

Sax und Brandenburg zu avisirn, das alles, was bei inen ge-schucht, Galia durch mittl Caspar sein bruder erkundigen. 8

Unsere geistlichen geben den chur- und fursten süsse undglatten worten, aber man muss den hern in specie ihre bubereiendtecken.

Was die pfaffen mit H. ßeichart praticirn, mich aus der ad-ministration zu stossen.

Was Spa. nun zum dritten mal mit mir gehandlt, die S ta Ligahiebevor auch.

Kunig zu Poln eine gemahlin, so Aug. conf. sei, administratorund [....?] mit vilen umbstenden discourirn.

Maximilian beschwert den orden gar sehr, wol auszufuren undS. L. seind interessirt weg[en] Preussen; wenn sie mit mir wollenanstehen heimlich, wollen mir der Sachen recht tuen etc. Praticasunt multiplex.

Stad und cleresei Coln sich ganz den Spa. ergeben; der B.Ernst uf anhalten bapst. nuncio gutwillig abgestanden; also habenwir ein starke stim künftig zu einer wähl.

1 Vgl. I. S. 83 f.

3 Ygl. I. 8. 93 ff; No. 418 (S. 555); II. 399 (S. 326).» Vgl. II. 431 A. 1.

4 Vgl. I. 418 (S. 555); III. 130 (S. 113).

5 Vgl. Häberlin XV, 80 ff; besonders S. 86; auch die oben vonJ. C. berührteUneinigkeit mit Nürnberg" wegen der Herrschaft Heideckkam dort zur Sprache, S. 91.

8 Vgl. No. 145; 148.

' Vgl. No. 130 (S. 115 A. 1).

8 Vgl. No. 125.