154. 1588 149
H. Ottohenrich mameluck wirbt. (Mai)
M. im Bargau Werbung.
Sax reichstag abgeschlagen, gravamina.
Lignitz sa fille k l'empereur. 1
Uneinikeit mitt Nürnberg.
Alchimia halb.
[M. A]lbrecht testament.'
Discours unser geistlichen im reich.
Engelender den Spa. schaden uf der sehe geton mit zunemen.
Was die pfaffen bei der Liga geton.
Belegerung Metz, Parma Guisa getrieb und schlussel im re[ich].
Nachbarlichen irrung geleits halb [. . .] Teutschen meister,Neckersolms u[nd] Mergentheimb. 8
Ernstus pratica wider die stadt Co[ln] hat sich befundenBonischen canzle[i]
pnnces.ion?] s ta Liga halb.*
Noblesse conspiration contfre les
Kais, schreiben an Parma execut[
H. Gorg Hansen P. unbillichs anforderung.
Die belegerung für Bon ufzuschlagen moy en propre personne.'
Schenk bei mir gewesen.
Brief aus der canzlei Bon ist gefunden, das die geistlichen12 monat Romerzug gegeben haben. 6
H. Wilhelm zu Bairn hat 600 m fl. dem bruder furgestrecktund ufgenomen.
Die Poln wissen, daz E. L. Maximiliano 50 m fl. furgestreckt.Consequenz.
Sax verhindert mich an mein Werbung.' M. G. F. zu beschweren.
Ob nit Partein 8 zu begeren, daz S. L. ine zu mir schicken wolt,kunt ich ime vil particularia vertrauen und dad[urch] sonder leguet, ob es sicher ist.
Visitationstag wegen adminstrator Magdenburg halb bescheh[en].Nota, vorig jar Salzburg furgezogfen]. 9
Freistellung müssen wir erlangen und bastischen [sie] nunciogar abschaffen oder ein ander kaiser machen, der uns gibt, wasrecht und billich, und justicia dem arm als dem reichen ergehen lass.
i Vgl. I. 418 (S. 555; 560).
2 Was mit dieser Bezugnahme auf Albrecht Alcibiades gemeint ist,vermag ich nicht zu sagen (ob die letzte „Erklärung' 1 gegen seineWidersacher vom April 1556? vgl. Voigt, Albr. Ale. II, 247 ff.).
8 Vgl. No. 147; Voigt, Gesch. dea deutschen Ritterordens II,260 ff. Im Kalender vermerkt J. C. zum 6. Mai: „ist der alt Teutsch-meister zu mir komen" (Heinrich von Bobenhausen, vgl. Voigt II, 259).
4 Vgl. No. 150.
6 Vgl. No. 130 (S. 114); 141; 163 A. 2.
6 Vgl. Ehses- Meister, N.B. I. 1, 129 A. 4; 282 ff; Gott.Gel.Anz. 1897 S. 315 A. 1.
' Die Rittmeister J. C. erklärten am 26. April, es seien ihnen wegendes sächsischen Mandats (vgl. No. 110) viele Reiter ausgeblieben.
8 Rat G.Fr. Vgl. Dohna an seinenBruder Achatius,Lauternl0.Aprill580:„Es ist niemand in Preussen, der ihn [J. C] kennet, als Partein, ausser-halb Wirschberger und andere auslender, so lange bei der Pfalz her-komen" (Archiv Dohna-Lauck).
9 Vgl. No. 33; Häberlin XV, 31 ff; Ritter I, 645 f.