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namhaft gemacht hahen und mein noturft nach der gebur ansehen,dan solche meutmacher will ich under dem häufen nit leiden. . .. . Nota, diejenigen, so in Prankreich gewesen, solten nichts lieberswünschen und begeren dan das sie wieder hinunder füret, damitsie sich ires Schadens erholen konten; wenn sie nur begerten das-jenig, was sie an meinen bruder herzog Christoffel selig angesunnenund versprochen müssen, nemlich das er sie nit über die Massfüren solt und an ort, da sie kein mangel haben mochten und nachverflissung des monats uf reichsboden wider zu füren und abzu-danken, so wolten sie willigen, und haben hierauf ein halben monatempfangen; und dieweil sie nit über die Mass gewolt, so ist derSpanier herüber komen, hat inen abgedankt und das ander halb
monat bezahlt. 1 ......In summa, ich trag meiner Sachen kein
scheu, wils auch öffentlich ausgehen lassen, damit ein jeder dieunbillikeit spüren mag."
Mb. 102/5 f. 118 ff. Eigh.
153. Antwort Johann Casimirs auf eine Werbung im 28. April
Namen Parmas. Heidel-
bergAuf mündliche und schriftliche Werbung des Simon Rudolf vonSchönberg, wonach P. gegenüber dem „erdichteten Wahn", diespanische Unterstützung Kölns sei gegen das R. gerichtet, erklärt,sie gehe nur gegen die strassenräuberischen Eroberer von Bonn.Hat ausserdem Warnung erhalten, die spanische Hülfe sei vor odernach Belagerung Bonns hauptsächlich gegen die Pfalz gemeint,wie das Kriegsvolk und dessen Befehlshaber wiederholt „herausge-stossen". Mit P. Erklärung steht im Widerspruch das Hausen inJülich und anderwärts sowie das Auftreten Tremblecourt's, der„gleichsam das ganze reich gebocht," wie auch das Volk des M.von Burgau. Der K. und Parma müssten, um des Verdachts ent-hoben zu sein, dies alles abstellen und gütlichen oder ernstlichenAustrag der kölnischen Sache befördern, da für die Stände A. C.das Recht des Neuerwählten keineswegs feststeht. Glaubt nichtan das Gerücht, das untere Stift Köln habe sich an Spanien ergeben,wünschte jedoch die Erklärung, der K. wolle nichts Fremdes ansich reissen, durch die Tat widerlegt zu sehen. 8 •
Brüssel, secr. aU, reg. 450 f. 203. Or. Str. A. A. 757. Cop.
154. Gedenkzettel Johann Casimirs. 8 (Mai)
„Avecque le marquis Q[. . • .]*Contribution ich hinderhalten letz[. . .]
1 Vgl. das ungünstige Urteil über Pf. Christophs Truppen bei LaHug. I, 219 f.
* J. C. im Kalender zum 27. April: „einer von Schonberg vonParma wegen ankörnen"; 28. April: „den parmischen gesandten, als ermit mir gessen gehabt, abgefertigt".
8 Gedruckt bei H ausser, Tagebuch J. C. S. 378 ff.
* Gemeint ist, wie sich aus dem Folgenden ergibt, der M. GeorgFriedrich, einer der Kontutoren, aber trotzdem damals in freundlichen
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