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3 (1903) 1587 - 1592
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116 1588 130-132.

Elle ne peult faire paix sans le consentement de son peuple,dan durch das regiment ist sie hienein in krieg gezwungen worden.

Sie hat ein agenten bei den Türken, welcher erprakticirt, dasder Turk mit Spa. kein frieden machen soll 1 .

Zudem ire undertonen contribuiren eine grosse summa gelds,gleichfalls Holl- und Sehelender.

Jtem Draco hat er auch nit ein statlich erobert nit alleinitzunder, sonder zuvor, wie verzeichniss ausweiset.

Holl- und Seheland haben sich absolute ir der kunigin ergeben.

Sie hat 100 m ^7 mitleidenlich Navara et pour la cause fur-gestreckt und vielleicht noch".

Heidelberg, Univ. Bibl. Pal Germ. 763. fol. 44a52. Eigb.. (gedr. beiHänsaer, Tagebuch J. C. S. 401 ff.)

4. März 131. Christian von Sachsen an den Kaiser.

Dresden

Auf das kais. Sehr, vom 21. Febr. betr. die Erledigung Erzh.Maximilians.' Ist wie von Anfang an und jetzt mehr als je gegenjede Gewalt und namentlich gegen Beiziehung fremder Hülfe. Unter-handlung von Seiten der R. Stände ist aussichtslos. Befürwortetden Vorschlag im Sehr, des polnischen Kanzlers an den B. vonBreslau (Aufstellung einer Kommission von beiden Teilen wegender Erledigung und eines beständigen Friedens auf Grund der altenKompaktaten zwischen der Krone Böhmen und Polen).

Berlin. R. 9. Polen. Cop.

9. März 132. Joachim Friedrich von Magdeburg an LandgrafHalle Wilhelm.

. . . Kürzlich war ein eigner dänischer Kurier bei ihm, der zuSachsen und Brandenburg sollte; versprach demselben seine Antwortbeim L. zukommen zu lassen. 3 Ein weiteres Sehr. Navarras. Hat

1 Vgl. die Werbung eines englischen Gesandten beim Sultan vom9. Nov. 1587 bei Chr. Gottl. von Fried berg, Newer calvinischerModell (1616) S. 61 ff; hiezu Cbarriere IV, 554 A; 623 A. 1.

1 Nach der Niederlage bei Pitschen am 24. Jan. 1588 war Maxi-milian in die Gefangenschaft des Siegers, des Grosskanzlers Zamojskigeraten. Kf. Christian wies noch einmal am 3. April ein kais. durchLadislaus Popel von Lobkowitz in Dresden angebrachtes Gesuch umUnterstützung der Krone Böhmen gegen Polen mit 2000 Pf. zurück,ebenso Brandenburg am 24. April (Berlin E. 9, Polen). Kf. JohannGeorg hatte schon am 2. April dem K. Sigismund höchst freundschaftlichgeschrieben, er habe nebst Magdeburg Gesandte zur Beglückwünschungan den K. abgefertigt;nos R. V. S. in regio solio confirmata . . nonmedioeri cura liberati sumus" (ebd.). J. C. erwähnt in seinen Kalender-notizen von 1588 Audienz eines polnischen Gesandten zu Heidelbergam 25. April, Abfertigung desselben am 27. April.

* K. Friedrich schrieb am 17. Febr. aus Sonderburg an J. Fr., ertrage Bedenken bei den Ständen A. C. weiter zu sollizitiren, und schlageJ. Fr. eine Zusammenkunft gelegentlich der Hamburger Huldigung anTrinitatis vor (Kopenh. D. Prot.). Am 26. März äussert sich J. Fr.gegen den K., eine Partikulardefension sei ganz untunlich, und schlägtwie oben eine Zusammensetzung mit Zutun aller oderin abschlag derPapisten" der ev. Stände vor (ebd. Strasb. Domcap. I. 2 d Or.).