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suchte „i dl passati" mit] einigen andern eine bairische Festungin die Hände des Herzogs von Neuburg zu bringen; die Sachewurde entdeckt und die Schuldigen „fuori del principale" verhaftet.Neuburg setzt seine Rüstungen fort, wie die andern protestantischenFürsten nah und fern, ohne dass man bisher ihre Absichten erkennt.Baiern folgt ihrem Beispiel „per potersi bisognando come si diceparar le mosche" und „ha fatto inforzare gagliardamente il presidiod'Ingolstad". 1
Rom, preuss. histor. Institut, Lettere di Minucci II f. 3S7b. Cop.
Februar 129. Martin Schenck an Johann Casimir.
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Bonn Erinnert an seine Erklärung im Namen Gebhards auf dem
kurf. Kollegialtag zu Speier. 2 Die von Jülich angeregten, durchSalentin von Isenburg, Anthoni von Eltz und Oberst Brembdt imNamen des B. Ernst von Lüttich geführten Unterhandlungen, dieeinen Anstand auf 8 Monate bezweckten, wurden durch Parmaabgebrochen, da sein Herr Protektor des Erzstifts Köln und ihmseine Eroberungen vom Kapitel garantirt seien. 8 Nun hat sich hierin der Kanzlei 4 gefunden, dass eine Reihe von geistlichen undweltlichen Ständen, „darunder auch etliche, so sich der A. C.rühmen, dem jegenteil mit furlegung einer grossen summen gelds,auch dinsten, damit die belagerung vor Neuss befordert worden,die hand gepoten"; was im Notfall in specie darzutun und ihmals einem ehrliebenden Deutschen schmerzlich zu vernehmen gewesen."Wendet sich daher mit dieser Erinnerung an J. C. als den beson-deren Beschützer der deutschen Libertät und Freiheit. Sein Herrder Kf. ist freilich allein den Spaniern nicht gewachsen, sucht abereinen Rücken bei andern ausländischen Potentaten. Aber alle
1 Am 8./18. März berichtet M., Würtemberg habe sein Kriegsvolkentlassen, ebenso Neuburg; Baiern habe überhaupt kein Volk angeworben,sondern nur seinen Adel und die Hofleute aufgemahnt. — Am. 30.März/9. April 1589 berichtet der Statthalter zu Ingolstadt an Wilhelmvon Baiern über Katholikenverfolgung und Rüstungen in Neuburg (Mc.Fürstensachen 124, Or.).
2 Vom 2. Januar, gedruckt bei (F e r b e r), Gesch. der Familie Schenk(1860) S. 243 ff.
8 Vgl. über diese Verhandlungen Gott. Gel. Anz. 1900 S. 521 ff;über die Haltung Parma's Ehses, N. B. I. 2, 95 f; 100 A. 2; 106.
4 Heber die von Schenk erbeuteten Akten des Kf .Ernst vgl. No. 154.Am 9. Juni 1598 berichtet ein pfälzischer Rat (Kolbinger?) an Kf.Friedrich IV. u. a.: „Die bonnische acta, welche in II tomos in gelbpergament eingeheftet, J. F. Gn. [J. C.] mir in 8 bre ao. 91. selbstzugestellt und ich in etwas durchblettert, hab ich im 9 ber ao. 93.aus E. Ch. Gn. befelch dem von Plessen zugestellt; der würdet siesonder zweifei seither widerum an gehörende ort gelievert haben. Manhat aber auch, das solche acta hinder P. seien, nie viel geschreis ge-macht, ohnerachtet sie seither von churf. Gebharten begert worden,drumb auch nachmaln billich das werk in geheimbd gehalten würdet"(Mb. 96/5, eigh.).