94 1587 111.
DezemberlLL Johann Casimir an Markgraf Georg Friedrich.
Heidel- Warnungen vom Grafen vonMümpelgart; würde, wenn er nicht
erg Vormund und Administrator wäre, des Streichs nicht erwarten,sondern „in der person inen sovil an andern orten zu schaffen zugeben, das sie mein und meines pflegsohns land verhoffentlichwurden vergessen"; so kann er aber die Administration nicht ver-lassen. Bittet für den Notfall um stattliche Hülfe mit Geld undVolk und um eine Zusammenkunft in Rotenburg an der Tauber. 1
Dresden. 9305. Cop.
1 Unter gl. Datum an M. Georg Friedrich über einen Konvent derRäte in Sachen Mümpelgartä (ebd. Cop.). Am 17. Dez. berichtet L.Georg von Hessen seinem Bruder Ludwig, J. C. habe ihm zu Neuschlossauf der Schweinhatz mitgetheilt, der M. von „Burges" [Burgau], desErzh. [Ferdinand] Sohn, der eine Zeit lang zu Köln gelegen, wolle indie Pfalz ziehen, wegen des beabsichtigten Nachzugs für Navarra;J. C. Sehr, an die K. von England sollen in die Hände Parmas ge-kommen [sein (Marb. Frkr. 1588. I. Cop.). An den Strassburger Rathatte Pf. Johann eine Mitteilung des Pf. Reichard gelangen lassen,Parma solle einen Schlag gegen ihre Stadt beabsichtigen (Strassb.Ratsprot.). — Friedrich vonWürtemberg hatte sich am 18. Dez. wegendes guisischen Einfalls an J. C. gewendet (Dresden, Cop.) Vgl.Tuetey I, 162 ff; 187 ff.