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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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sandten sollen, da alles von der Rel. Freiheit abhängt, diese beiParma unter Hinweis auf die Genter Pazifikation und den KölnerKongress sowie auf das Beispiel Karls V., Ferdinands, Karls IX.,Heinrichs III. durchzusetzen suchen und im Notfall damit drohen,dass Dänemark und England gemeinsame Sache gegen Spanienmachen und auch die deutschen Fürsten ihrer Religion zur Unter-stützung veranlassen würden, denn diese sind ja bei einem SiegSpaniens in den Niederlanden und Errichtung der päpstlichenInquisition selbst ihrer Gewissensfreiheit nicht mehr sicher, ,,impri-mis, si attente expenderint, quo familia austriaca adspiret." 3)Frankreich und Navarra. Die Ziele des päpstlichen Bündnisses,quod publice hodie a papa, Hispaniarum rege Jtalisque principibusasseritur et ostentatur," 1 beschränken sich nicht auf Frankreich;Unterstützung Guises durch Spanien und die Verbündeten inDeutschland und Italien.Existimet ser ma V. M. omnium piorumhominum animos in V. M. intentos esse, qui et oculos suos inGermaniae principes defixerunt, communibus votis postulantes,afflictissimum regem ne negligant; quem desertumser ma reginaauguratur, cum ab ill mo Cäsimiro duce intelligat,neminem ad exercitum, qui nuper inGallias missus est,promovendum quicquam c o nt r i b u isse." Die Königinhofft, dass der K. mit ihr Navarra unterstützen und die übrigendeutschen Fürsten nicht nur durch sein. Beispiel, sondern auchdurch Gesandte auffordern wird, das Gleiche zu tun. Die Nieder-lage des in Frankreich stehenden sehr bedrohten Heers wird fürdie deutschen Fürsten der Anfang eignen Unheils werden;confiditvero [die Königin], si de novis militum supplementis in usumNavarreni regis in Gallias submittendis serio agatur, regem Galliaepermotum iri, ut ad solidam pacem regno suo concedcndam animummatnrius convertat". 2 (Schädigung dänischer Untertanen durchPiraten und dänische Gegenmassregeln. Streit zwischen den eng-lischen Kaufleuten und den Hamburgern). 3

Kopenh. England A. Or.

HO. Kurfürst Christian an den Kaiser. Dezember

26Konnte das Ansuchen des Zacharius Köler mit kais. Patenten rj re8 denfür Erzh. Maximilian werben zu dürfen, nicht bewilligen, da er auchden Gegnern keine Werbung gestattet und sich bei der ohnediesgefährlichen Lage dieser Sache nicht teilhaftig machen will; hatseinen Untertanen durch Mandate jede fremde Bestallung ohne seineErlaubniss untersagt..

Berlin, K. 9. Polen. Cop.

1 Vgl. Ehses-Meister, N. B. I. 1, 250 f; hiezu Gott. Gel. Anz.1897 S. 321 ff.

2 Am 24. Dez. schrieb K. Friedrich aus Hadersleben an J. C.(Kopenh. d. Prot.) über diesen englischen Vorschlag eines Nachzugs,der übrigens, wenn, wie er kaum hoffe, etliche Fürsten geneigt seinsollten, keinesfalls vor dem Frühjahr oder Sommer vor sich gehenkönnte.

8 Vgl. Ritter, D.G.II, 466; Ehrenberg, Hamburg und Englandim Zeitalter der K. Elisabeth, Jena 1896.