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3 (1903) 1587 - 1592
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90
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90 1587 103-106.

No v J> r - 103. Johann Casimir an Segur.

28Heidel- Hat es verschoben, an S. zu schreiben, teils weil er selbst

berg weg war, teils weil er Nachricht aus dem Lager erwartete; teiltletztere mit, um die bisherige gute Haltung der Reiter zu beweisen;hofft, dass Navarra, von dem sie nicht viel Kunde hatten, falls erSaulmur genommen hat, sich .doch noch mit ihnen vereinigt. Eswäre Schade und unverzeihlich eine solche Armee zu Grunde gehenzu lassen, die nach allen Zufällen doch noch entschlossen ist unda tousjours fait teste ä l'ennemi". Erwartet S. Meinung. . . .

Pb. Vc Colbert 402. f. 222. Or.

Dezember 104. Pallavicino an König Friedrich von Dänemark.6

Gegenüber dem päpstlichen Bündniss zur Ausrottung der reinen

Religion schlägt die Königin F. und anderen deutschen evangelischen

Fürsten ein Defensivbündniss vor ; jeder von den Fürsten soll eine

gewisse Geldsumme etwa in einer R. Stadt hinterlegen,quae

honesto foenori collocata certos redifus quotaunis refundat"; hievon

könnte man eine Anzahl Obersten und Räteceu foederis ineundi

procuratores" unterhalten, das Ganze im Notfall nach Vereinbarung

der Verbündeten zur Defension verwenden. Schon die Nachricht

hievon würde die Päpstlichen veranlassen Ruhe zu halten, da sie

vor allem durch die mangelnde Einigkeit der evangelischen Fürsten

ermutigt werden. Treten zunächst auch nur die K. und wenige

Fürsten zusammen, so wird das Bündniss vonTagzuTag wachsen;

verweist auf den sehmalkaldischen Bund. . . .

Dr. 7280. Engelend. Sachen. Or.

Dezember 105. Johann von Nassau an Georg von Romburg.

... Konnte zu dem von R. angedeuteten Werk nichts tun, da noch

bure" k e ' n B escne ^ von den vornehmsten Häuptern gekommen. Befiehlt8 das, was er allein nicht heben kann, Gott bis zu besserer Gelegen-heit. Der dänische Prinz wegen Krankheit wieder umgekehrt. Diebeiden Gesandten nach England und in die Niederlande nochnicht angekommen. Wie es mit J. C. steht, zeigt das beil. Or.Hätte er selbst abkommen, oder einen Vertreter schicken können,

so wäre es mit dem bewussten Werk anders gegangen.......

Ob nicht wenigstens bei den Landschaften eine Landrettung oderWiderstand gegeu die Spanier durchzubringen ? 1 . . .

Wiesbaden, Dillenb. Korr. Cop.

Dezember 106. Joachim Friedrich von Magdeburg an Land-in ^ graf Wilhelm.

Bamberg

Navarras und der Deutschen Misserfolg mit Begierde erwartet;vermutlich durch den B. von Metz, der zu Mainz residirt, oder dgl.ausgesprengt. Schickt Mitteilungen von J. C. . . . Der Nachzugist ohne Schimpf und Nachteil nicht anzustellen; selbst mit 200 000

1 Am gl. Tag schreibt J. an Grünrade im gleichen Sinn und mitder Nachricht, von den abgedankten Truppen Jülichs würden nochetliche für J. C. zu haben sein (ebd.). Vgl. No. 88.