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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
Seite
89
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102. 1587 89

levee de IUI m chevaux"; 2) vom 14. Okt.: Averly's Ankunft 1 Novbr.habe sie beunruhigt, aber durch Sehr. S. bei seiner Bäckkehr aus ^Heidelberg vom 18. Sept. hätten sie sich wieder beruhigtetattendoyent en bonne de>otion m r Junius'"; um dessen Verhandlungnicht zu stören, habe Averly heute am 14. England verlassen;3) vom 27. Okt: Junius sei vor 3 Tagen angekommen. Ueberden Inhalt der Antworten S. wird B. berichten, da leider keineAbschrift vorhanden,ayant semblablement fait voir au dit s r Juniuset au docteur que S. A. envoyoit en Hollande 2 les letres qu'ilescrivoit en ces pays-". Trotz seines guten "Willens für die Sacheerkennt aber S.,que S. Alt- ne 1' a pas fort agreable"; seit seinemAbschied zu Neuscbloss, wo J. C. ihn seiner Gnade versicherte undihm von allem Mitteilung zu machen versprach, hat J. C ihmkeine Nachricht zukommen lassen, weder von sich noch über dieArmee noch über die Kontribution Dänemarks u. a. Fürsten, diedoch S. erwirkt hat, noch über die Depeschen an Dänemark unddie Fürsten durchPodlitz" u. a. Und doch wäre es Putlitz zuStatten gekommen, wenn er etwas von S. bei sich gehabt hätte,das die Zustimmung der navarrischen Vertreter zu J. C. Schrittbekundete. Da Navarrase reposeroit bien sur luy [S.] de sonestat et de sa vie", müsste man diese Dinge nicht ohne S. betreiben;il suplie S. Alt. d' y pourvoir ä 1' advenir". S. hat sichere Nach-richt, dass die Königin bereits Geld an Palavicini geliefert unddieser bereits einen Teil nach Deutschland geschickt hat und denRest folgen lässt. Man muss sich nicht an den im Sehr. Palavicini'serhobenen Schwierigkeiten stossen,car ce sont traits du pays".La Noueviendra lors qu'il sera temps. Que s'il eust pense queS. Alt. 1' eust eu agreable, il fust desjä icy. Luy discourir de 1'esperance qu' on a de l'union des eglises." J. C. möge sich anseine Aeusserungen zu Mannheim 8 gegen S. über dessenpromesses"erinnern und an das Erbietende les acquiter des lors." Damalswar es noch nicht an der Zeit; jetzt, wo es geschehen muss, bitteter, da die Kosten seines deutschen Aufenthalts es ihm unmöglichmachen, J. C. um etwa 2000 escus, die sich hundertfältig lohnenwerden. Seine eigenen Auslagen könnten aus dem von den Fürstenfür Navarra aufgebrachten Geld gedeckt werden; er begnügt sichmit dem, was Dohna für sein Kommando und .Beutterich erhaltenhaben. Sie leihen hier nicht leicht und er entlehnt ungern, hatzuletzteinJAnerbieten von Putlitz abgelehnt. Bei Strassburg saher den schwer beleidigten Schonberg, der J. C. mehr nützen oderschaden kann, als andere seines Standes in Deutschland, worauf erRücksicht zu nehmen bittet.*

Pb. Vo Colbert 402 f. 220. Cop.

1 Vgl. No. 78; 89.

2 Vgl. No. 93 (S. 79 A. 1). Der Gesandte nach Holland war nachder Verteidigungsschrift Segurs vom J. 1588 D. Gerardus Vothius(vgl. I. No. 207 A. 2).

8 Vgl. No. 81.

4 Vgl. No. 63. Im Kalender J. C. der durchgestrichene Ver-merk zum 31. November [!]:Segurio diener Boncars auch bei mirgewest, mit ime discourirt".