96—97. 1587 81
96. Johann Casimir an König Friedrich von Dänemark. Oktober
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Verweist auf sein letztes Schreiben vom 17. Sept. nebst Zeit- Heidel-ungen. "Weiterer Bericht über den Feldzug (nach einem Sehr, bergseines Agenten aus dem Lager vom 6. Eine aufgefangene Instruk-tion Lothringens für den (von Beaujeu auf der Kückkehr gefangenen)Kammerherrn mons r de Villy an den Papst nebst Antwort; bei-liegend A. und B. [fehlt]. 1 Die Antwort bezieht sich freilich aufVillys mündliche Relation, doch zeigt die Guise geschickte Hülfebereits die Wirkung. Die Zeitungen von einem päpstlichen Zu-schuss von 300 000 Kronen für diesen Krieg stimmen mit derlothring. Instruktion überein. Andere bei Villy gefundene Briefemelden von einer Verbindung zwischen Lothringens ältester Tochterund Parmas ältestem Sohn Rainutio Farnesio; vgl. die ZeitungenC. und D. [fehlt]. Daher Verstärkung des deutschen Volks von denHauptleuten begehrt und auch vom Rat zu Bern (vgl. E. [fehlt])angeregt. Der Feind an Zahl weit überlegen. Ueber die ehrgeizigenAbsichten der Guisen vgl. das Sehr, der alten Herzogin von Loth-ringen an ihren Sohn sub F [fehlt]. Ein Nachzug und daher weitereGeldhülfe unerlässlich. 2
P. S. Beilage II [fehlt]* was Guise eigh. über die Niederlageder deutschen Reiter an Lothringen geschrieben haben soll. 8 Hofft,es sei nicht wahr oder nicht so schlimm, da von andern Ortennichts verlautet; in Nancy selbst glauben es viel gute Leute auchnicht; wohl von den Guisen ausgesprengt, um Lothringen nochweiter ins Spiel zu führen und den Anzug der kgl. Reiter zu be-schleunigen. Briefe aus dem Lager berichten aber von viel Krank-heit ; u. a. die Obersten "Wehren und Klott mit beiden Söhnen gestorben.
P. S. Briefe von Dohna, aus Genf und sonst Zeitungen;beil. Extrakt [fehlt].
Kopenh, Jon. Casimir. Or.
97. Segur an (Pallavicino). Novbr -
(Englands Vertrauen auf J. C. Ein zweites Heer und ein anderer an urfürstlicher Führer nötig. La Noue. Das dänische Geld.)
Freute sich sehr über P. Sehr, vom 2. Okt.;* das vom 14.nahm ihm einen Teil seiner Hoffnung und zeigte ihm, dass einige„de ceux qui gouvernent vostre barque" immer dieselben sind.Das erste Sehr. Hess die Königin mit der Sendung des „seig r Greuuel"geneigt erscheinen ,.d'ayder encor ä nostre armee qui est en France"und sogar die Kosten für eine zweite zu tragen. Leider „on
i Vgl. LaHug, Eph. S. 197; 244 ff; 295 f; Mem. III, 142 ff;197 (mit Auszügen der oben angeführten Schriftstücke); der Loth-ringer heisst eigentlich Villers.
2 Vgl. No. 83; 89; 92.
8 Gemeint ist das Gefecht von Vimory am 16./26. Okt.; vgl. LaHug. Eph. S. 334 ff; in den Memoiren geht er über dieses Ereignisswie über die folgenden mit Stillschweigen hinweg, vgl. III, 200 A. 2;de Croze II, 32 ff. (mit falschem Datum); 299,; Tuetey I, 105 ff;Schmidt S. 119 ff; Segesser III, 248.
4 Vgl. No. 89.
Bezo ldj Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir, HL 6