92—94. 1587 79
sammen; allerdings ist inzwischen das Volk durch Krankheit nichtwenig geschwächt worden, so dass ein Nachzug hoch von Nöten ist.
Basel, St. 91/135. Krlegsacta 1567—87. f. 522 (nach Abschrift von Herrn Dr. Boos).
93. König Friedrich von Dänemark an Graf Philipp Oktober
von Hohenlohe. 1 Haders-
lebenDankt für das von H. dem Ritter Melchior von Scheuna mit-gegebene Memorial: Traktat der K. Elisabeth mit den Nieder-landen; Hs. Ungelegenheit mit „Noritz", von Leicester angestiftet."'Andeutung über die Unwahrscheinlichkeit eines baldigen Friedenszwischen Spanien und England und über die zu besorgende Gefahr,falls Spanien die Lande wieder in seiner Gewalt haben sollte. Seineigner im vorigen Jahr unternommener Versuch einen Frieden zuvermitteln blieb bisher ohne Erfolg; auf seinen Vorschlag einesOrts erbot sich Parma Gesandte dorthin zu schicken, England abererklärte sich gegen den Ort und erbot sich einen andern vorzu-schlagen, seitdem sind aber etliche Monate vergangen. Englandwird bei den Erfolgen des „Üraken" keine Lust zum Frieden haben.Hat daher Parma wieder abgeschrieben. Das Kriegsglück könntesich freilich auch gegen England wenden und dann Spanien keineNeigung zum Frieden zeigen. 8
Kopenhagen, D. Prot. 1586—88.
_. Oktober
»4. König Friedrich von Dänemark an Joachim 15
Friedrich von Magdeburg. Haders-
leben
Auf J. F. Sehr, vom 20. Sept. . . . Lübeck und Hamburghaben trotz seiner Bemühungen durch seinen Statthalter u. a. Rätesich der Kontribution geweigert, weil nicht alle, sondern nur etlicheStände der A. C. sich des navarrischen Kriegswesens annehmen.Verschiebung der für Oktober geplanten Reise- seines Sohnes Ulrich
1 Vgl. No. 43 (S.34 A .2). Am 30. Sept. schrieb Hohenlohe aus Magdeburgan die dänischen R. Räte, seine Mitgesandten, von denen er sich inHamburg getrennt, hätten ihn nicht wie verabredet, in Heidelbergerwartet, wo sie nur 2 Tage verweilten ; erst dieser Tage habe ererfahren, sie wollten von Kursachsen nach Hamburg und Dänemarkgehen; er bitte sie seiner Reputation wegen bis zu seiner Ankunftaufzuhalten; er wolle sofort reisen, trotz seines Versprechens den Kf.nochmals aufzusuchen (Kopenh. Holland, Or.). Neuenar, der am 4. Sept.zu Meppen den Joh. Mensingius bei F..beglaubigt, bezieht sich in einemSehr, an F. aus dem Haag vom 17. Sept. auf den Bericht des vonSchonaw (ebd.). Vgl.
5 Vgl. Bor III, 27 ff; 74; 76.
3 Vgl. No. 68 (S. 57 A. 2).