Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
Seite
56
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56 1587 66—67.

Juli 66. Schrögl an Johann Casimir.

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Wanzenau Marschirt heute Nacht mit dem deutschen Regiment, morgennach „Dalern"; hat dies nur durch Vorweis seiner Bestallung erreicht,mit Siegel und Unterschrift Navarras; 5000 Mann Knechte undPioniere marschieren ohne Geld bis zum Musterplatz. „Et n'eusteste la bonne conduite, l'ennemy eust pratique plus que la moytie.Ce que j'espere V. Alt. trouvera aggröable, comme tous aultres bonsServices par moy faits tant d'annöes. Et quoyque plusieurs mesenvieulx tächent ä me rendre odieux d'aupres V. Alt., si est-ce queje ne laisseray ä y continuer fidelement et soubs vostre bon plaisir,me confiant ence bon dieu qu'ilferaung jour paraistre, de quel zeleque je suis tousjours alle" en besogne." . . . Morgen Musterung derSchweizer; schickt hiefür Instruktion. Keine Nachricht von Chastillon.

Mb. 113 3. I. f. 176. Eigb.

Au s ust 67. Quitry an Segur.

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Marien- Diese Leute sind voll bösen Willens, besonders gereizt gegen S.

eim Will S. am Montag treffen. ... Bouillon bleibt Leutnant Navarras,,,Done chef des estrangers et prent le mot de M. de Bouillon; letout se gouvernera par le conseil, lequel doibt estre estably de-main", wo Dohna hieher kommt; „et debvons passer la montaignele plustost qu'il sera possible". Will trotz der vorauszusehenden„grande captivite pour nous" lieber hundertmal sterben als die EhreGottes und den Dienst des K. nicht fördern. Die Vereinbarunggilt nur für 2 Monate, „durant lesquels le roy de Navarre ou ungpriuee du sang doibt venir commender l'armee". 2 VergeblicherAngriff Rosne's auf Steinburg. 2 „La sujestion y est si grande queje n'oze aujourdhuy aller voir la monstre des reistres". Lothringenhat zahlreiche Spione.

Pb. Vc. Colbeit 402 f. 172. Eigh.

1 Vgl. über die Verbandlungen wegen der Wahl eines Feldherrnund der Musterung, die am 30. Juli begannen und am 4. August zumAbschluss kamen, den weitschweifigen und von Anschuldigungengegen seine Landsleute strotzenden Bericht bei La Hug. Epb. S. 12 ff;über die Stärke der Armee und den am 6. und 7. August ernanntenKriegsrat Tuetey I. 50 ff; vgl. La Hug. S. 57; 62. Nach seinerErzählung wäre Segur am 2. August bei Nennung der Kapitulationin Schmähungen gegen La Hug. und J. C. selbst ausgebrochen, S. 27ff; 32; 37 ff. — Am 4. August stellten die deutschen Reiterobersten,Dohna, Rumpf, Buch, Kloett, Dompmartin (vgl. La Hug. III, 24 A. 1),Friedrich von Wehren und Berbisdorf, einen Revers aus, wonach sieJ. C, falls dieser wegen der gegenwärtigen durch seine Beförderung,Zutuung und Handreichung ins Werk gebrachte Expedition feindlichüberzogen werden sollte, nach besten Kräften Beistand leisten undauch nach Ende dieses Zugs im gleichen Fall gegen jedermann aussergegen ihre Landesfürsten, Lehnsherrn und früheren Dienstherrn zu-ziehen, im jetzigen Zug aber ohne J. C. oder seiner Kriegsräte Rati-fikation sich in keine Anstands- oder Friedensverhandlungen einlassenwollten (Mb. 90/7 f. 30, Or.).

2 Vgl. Reuss S. 102.