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venu mons 1 ' de Buy pour faire venir un des ambassadeurs du royde Navarre ä Heidelberg, j'ay rompu ce coup qu'il n' est pas alle",dass er ferner die Vorschläge verwarf und es so machte, wieDompmartin und Weyer wissen, um K, Neutralität und Sicherungvor Verwüstung zu erwirken. Die Artikel waren: l) Zusage dieLigue zu verlassen, 2) die von der Religion in Lothringen nicht zuverfolgen, 3) freien Durchzug und 4) 400000 escus zuzugestehen.Sonst müssten sie K. den Krieg machen, 1) weil er das Haupt desHauses Guise, der Feinde Navarras ist, 2) weil der K. von Frank-reich selbst einen Krieg in Lothringen dem in Frankreich vorziehenwird, 3) weil die Mehrheit der Franzosen daraus sehen wird, dassNavarra sie schonen und nur die Ligisten schädigen will, 4) weil sieeinige lothringische Plätze befestigen müssen, um den Hugenotteneine Zuflucht zu sichern, den Durchzug frei und Lothringen imZaum zu halten. Da Dänemark „est delibere de mettre tous sesmoyens et qu' il se formalise du titre de majeste, aussy qu' il afait son filz chanoine de Strasbourg, dösirant de se faire roy desRomains, comme la pluspart s' incline", soll K. um jeden Preissich neutral halten, die navarrischen Gesandten befriedigen „etcognoistre la ruse de celuy qui joue la commedie". Hat seineMeinung dahin erklärt: zu 1) K. soll Neutralität anbieten, 2) er-klären, er werde die Gewissen nicht zur Rechenschaft ziehen undniemanden „pour 1' amour de la religion" verbannen, 3) denDurchzug zugestehen wie Erzh. Ferdinand; die Zahlung der Summewürde K. schwer fallen und die Ligisten vor den Kopf stossen;auf der andern Seite kommt unter Philipp von Braunschweig vonSeiten Dänemarks eine noch grössere Armee als diese, der gegen-über K. sein ganzes Land aufs Spiel setzen würde; ausserdemwerden sie, wenn K. den Vergleich nicht eingeht, Pfalzburg,Venestrange, Salbourg, Lindenstat nehmen „et ä 1'entour laisser uncamp"; schickt ein Sehr. Quitrys. Daher soll K. ihnen die Ueber-gabe von Pfalzburg anbieten, gegen Zusage der Navarrischen, beimFrieden Erstattung der 400000 fl. „du rachapt de Pfalzbourg" durchden K. von Frankreich an Lothringen zu erwirken, während erselbst bis dahin Navarra und den Kirchen die ihm von den frühernKriegen und dem Kontrakt mit Aumale her geschuldeten Summenerlässt, sich für den Sold der Reiter mit 300000 fl. verbürgt undPfalzburg nebst andern Plätzen ihnen als Hypothek bleibt. WennJ. C. Pfalzburg befestigen würde, „il me tiendroit tousjours en bride"... . K. wird durch „Rongnack" gehört haben, wie England und die Na-varrischen seinen Sohn zum Führer haben wollten und wie hoch J. C.sich erbot. „Ils sont bien este apres moy pour estre chef, avec plusieursöftres", aber er sieht nur Verwirrung und Lust zum Verwüsten....
Mb. 131/4 f. 75. Conc.
58. Johann Casimir an Segur.(Truppenbewegungen; Verhandlungen mit Lothringen; Montignys Briefund seine Antwort; die Kapitulation unbedingt zu beobachten; Kriegs-sachen mit Dohna zu verhandeln.) IleidH
Nach Sehr. Dohnas müssen gestern 4000 Pferde den HagenauerForst passirt haben; der Rest folgt. Sc'hregel, der Dinstag abging,
Juli16