434 1586 500—502.
24. Oktbr. 0 b und was dergleichen von gedachtem von Schomberg an anderedrinen lands geschrieben werden möcht, bevorab dieweil er sichberumpt, das er von deme, so in eines jeglichen chur- und furstenhofe in Teutschland furgehe, alle 14 tage zeitung und aviso habenkönne. Was dan das hauptwerk und nemlich die lang gesuchtehochnottwendige hilf und rettung betritt, bin ich E. L. vertreulicheerklerung deswegen gewertig, freundlich bittend, nach Verlesungdises, damit es in der geheim bleib, ins feur zu werfen."
Dr. 8088, Schiifften Pf. Joh. Cas. Kriegszug — desgl. Pf. J. C- Handschr.wegen der navarr. Sachen de anno 1574—1587. Eigh.
31. Oktbr. 501. Pfalzgraf Johann an Johann Casimir.
Zwei-brücken A u f J. C. eigh. Sehr, vom 20. Der neue begehrte Reichstagwäre, wenn in ordentlicher Weise gehalten, sehr nützlich, „ehe dasreich noch ferner zurissen und man künftig sich nit mehr einsreiebstags, sondern eins reisstags zu befurchten bette"; er soll aneinem Ort stattfinden, wo die Stände sicher ab- und zuziehen undihre Bedenken ohne Gefahr vorbringen können; daran und antreuem Zusammenhalten liegt Alles. Schombcrgs Sehr.; hält da-für, „E. L. sambt andern chur-, fursten und ständen, so die legationabgefertigt, werden der sachen irer Wichtigkeit nach woll recht zu
tun wissen." Beiliegend zwei Sehr, an Schomberg.......
„H. Gorg Hans möchte meins erachtens, da ieme zu raten oder zuhelfen, des onnöttigen trauens gegen E. L. und der churfurstlichenPfalz, auch andern woll mussig gehen; sonst hette ich woll derzeit gesehen, man hette es einem in die harr nit gutt geheissen,dem E. L. woll werden recht zu tun wissen." . . . SchlimmerZustand in Jülich; man beschwert sich, dass das Reich nicht helfe;von M. Philipps Hochzeit vor dem Frühling noch nichts ge-wisses.
Ha. 545/4 f- 278. Eigh.
1. 502- Erstenberger an Wilhelm von Baiern.
— Novbr.
Prag Her Augsburgischen Sache haben sich Sachsen und Branden-burg bisher ganz hitzig angenommen und dem Kaiser Aufhebungder bisherigen Decrete und Aufstellung einer neuen gemischtenCommission zugemutet; ebenso die zu Speier versammelten Städte.Der Kaiser hat nicht nachgegeben und wird es, soviel zu merken,auch weiterhin keinenfalls tun- Die kurf. Gesandten, besondersD. Eilenbeckh, „der sich der Sachen hitziger als jemand andersangenommen und mit comminationibus herfur gewuscht", warenjetzt wieder hier, ohne jedoch der Augsburger Sache nur miteinem Wort zu gedenken.....W- kann daher betreffs des