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2 (1884) 1582 - 1586
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409
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481—482. 1586 409

rien tant desire que de luy rendre tres-humble Service et conformer Augustmes actions ä sa volonte; ce que je feray toujours, quand il luyplaira me tant honorer que de se servir de moy. Je vous prieausy me ranvoier par ce porteur le papier que je vous laisse äBichwuiller 1 ) pour le faict des vivies [!]. Pour vostre part alez;si je vous puis servir en quelque chose, vous me trouvere's tres-pront et fort assure amy, qui vous baise les mains, en priant dieuvous donner, monsieur, en bonne sante heureuse et longue vie.

De Francdal, ce samedy.

Vostre bien affectionne et assure" amy ä vous obeir Malleroy."

Ma. 90/12 f. 221. Eigh.

1) Vgl. no. 325; 406; 411. Die Bitte, ihm „le papier que je vouslaisse a Biebweiller" zurückzusenden fügte M. auch einem von andrer Handan B. gerichteten Sehr, aus Bischweiler vom 22. Aug. als Nachschriftbei. Dieses Sehr. (ebd. f. 279) teilt Neuigkeiten aus Frankreich mit undschliesst ebenfalls mit der Bitte „de veoir et considerer le memoire quemonsr de Maleroy vous bailla pardega".

482. Werbung und Beantwortung Johann Casimirs 2. Septbr.bei den Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg. Küstrin

„Ungefehrlicher begriff, was pfalzgraf Johan Casimirn, alsS. F. Gn. den 1. Septembris kegen Custrin kommen, 1 ) volgendestages bei beiden churf. Sachsen und Brandenburgk gesucht undwas S. F. Gn. darauf wider zur antwort bekommen."

Der Pf. langte am andern Sept. [!] an und sprach Tags daraufmit beiden Kff. in Person: aus den französischen Zeitungen (die erübergab) gehe hervor, dass in Frankreich keine Hoffnung aufFrieden oder auf dauernden Widerstand Navarra's ohne Hülfe vor-handen sei; was die Kff. heimlich oder offen für Navarra zu tungedächten? Er sei geneigt, sich Navarra und den Hugenotten zumBesten persönlich gebrauchen zu lassen; was die Kff. hievondächten?

Die Kff. verschoben die Antwort bis nach der Mahlzeit,worauf J. C. beifügte, dieK. von England habe ihm zu diesem Werk50000 Kronen zustellen lassen und wolle mehr tun, wenn diedeutschen Fürsten sich beteiligten; Dänemark habe gleichfalls50000 Taler versprochen, ebenso M. Georg Friedrich, auch Juliusvon Braunschweig und Hessen hätten sich willig erklärt; die andernaber beriefen sich auf die Kff.

Die Antwort erfolgte durch die Räte Ponikau, Krell, Koppund Distelmeyer: die navarrische Werbung sei von Anfang an beisämmtlicben vornehmsten Fürsten der A. C geschehen und nachBeschluss der Legation alles Weitere bis auf deren vollständigeEndschaft eingestellt worden, wie dem navarrischen Gesandten zuLüneburg im Namen der K. von England und der Kff. erklärt