465-466. 1586 397
breve si doverä sapere la risolntione di S. M. Ces., la quäle prima 19_ , ,.che segua, potrebbe esser che si sentisse, che S. A. fusse chiamata 2 ^-in Spagna.".....
Wh. D. V. 13. Or.
466. S6gur an Landgraf Wilhelm. 22. Juli
LüneburgHat mit Zustimmung des Königs von Dänemark den hiesigenConveut 1 ) besucht und seine Werbung „qua potui fidelitate et bu-manitate" wiederholt. „Haec omnia scriptis me interim domi ma-nente agitata, nimirum ut eo minus in oculos hominum incurrerent."Dänemark war bereit ,,auxiliares manus nobis porrigere, modoill mos electores ad idem faciendum inducere potuisset"; letztereerklärten vor Rückkehr der Gesandten aus Frankreich nichts tunzu können; nachher wollten sie ihrer Pflicht und uusern BittenGenüge tun „qua commodiori poterunt ratione"........
Marl). Or.
1) Vgl.no.457;Chytraeus,Chron.Sax.IV,259f.; Handlingar XI,336; 340. Ueber diese Zusammenkunft (vom 18. Juli) berichtet Näheres eineZeitung aus Lübeck vom 4. August: Dänemark, Sachsen, Brandenburg undAdolf von Holstein gingen täglich zu Rat und zogen zuletzt den Administratorvon Halle [Joachim Friedrich] bei. Trotz höchster Geheim erfährt man be-reits soviel, dass sich diese Häupter miteinander verbunden und in einerstarken Bestallung stehen. Dänemark soll sich gegen Kf. Christian er-boten haben, „do I. Ch. Gn. von der keis. Mt. oder dem babsl (wegender eingezogenen bistumb und religion, 'wie vermeintlichen will furgegebenund sub praetextu I. Ch. Gn. albereit erinnert und ad restitutionein ange-balten) ferrers angezogen und in I. Ch. Gn. getrungen, das I. Mt. nebendero verwanten 20000 mann 2 jar lang zu halten und nach dero ver-mögen die hulfliche hand zu bieten. Welches dan uss den Ursachen einso starkes erbieten, das, weiln I. Mt. nicht allein zu unserer der A. C.verwanten ein starkes herz, sondern das I. .Mt. dem churf., ungeachtI. Ch. Gn. bei vielen, als das es I. Ch. Gn. mit andern halten und dessenherrn vatters bekantnus zurück zu setzen gemeint, sich bei I. K. Mt.alles trosts und hulf zu versehen; darfur dann dem liben gott jetzigerzeit ungelegenhelt nach wol zu danken" (Mc. Cop.). Diese Nachrichthat bei den umlaufenden Gerüchten von Absichten der Katholischen gegenSachsen [no. 404; 457 A. 2] etwas Wahrscheinliches. Gleichzeitig erneuertesich das alte Gerede über dänische Absichten auf die römische Krone.Vgl. Corresp. of Leycester p. 390. Am 24. Aug. schreibt Hermannvon Wied an Johann von Nassau, es gehe die gewisse Sage, auf demLüneburger Tag solle Dänemark zum römischen König einhclliglich er-wählt worden sein und der König von Polen eine Stimme weniger alsDänemark gehabt, auch Schweden und Polen sich in die Bündniss mit-eingelassen haben (Wiesb. Eigh.). Am 29. Nov./9. Dez schreibt Ancelaus Prag an K. Heinrich III gelegentlich einer Erkrankung Branden-burgs, dessen Erhaltung sei dringend zu wünschen „pour attremper lesang bouillant des autres princes nouveaus et jeunes qui estoient pourremuer de grandes choses en l'assemblee de Lüneburg, ainsy que le dictBr electeur a rapporte luy-mesme, s'ilz n'eussent este retenuz par sa pru-dence" (Pb. Vc Colbert 398 Or.). Auf eine Erkundigung Baierns ant-