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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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389
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455-457. 1586 389

dert, übrigens erbötig „in E. Gn. widerkunft" sich zu Trier, Sierek oder 11.Luxemburg einzufinden. Ebd. Copp. gj" ^ uni

456. Äncel an König Heinrich III. M: j un i

24.

Gespräch mit einem der ersten kais. Räte über die Reise La Prft 8Verriere's; dass dieselbe ohne jede Benachrichtigung des Kaisersins Werk gesetzt wurde, empfindet man hier als eine Rücksichts-losigkeit. . . Unwille des Kaisers über die Exkommunikations-bulle ; der hiesige Erzb. wäre beinahe desshalb abgesetzt worden;der Nuntius, dem die „principaus officiers" des Hofs zwei Wochenlang jede Unterredung verweigerten, erhielt ein kais. Dekret, dasihm jede fernere Publikation oder Exekution päpstlicher Bullenohne kais. Genehmigung untersagte. Der Kaiser liess sämmtlicheExemplare der Bulle confisciren und verbot den Bischöfen vonSchlesien, Mähren u. s. w. ihre Publikation sowie die Annahme vonBullen ohne seinen ausdrücklichen Befehl. Der Nuntius erhieltwieder Audienz, nachdem er sich mit Unkenntniss der Landes-bräuche entschuldigt hatte.

Absicht des Erzh. Ernst beim Kaiser die Abtretung von Un-garn durchzusetzen sowie dem Kaiser die Notwendigkeit vorzu-halten, entweder bald zu heiraten (was nicht wahrscheinlich ist)oder die Wahl eines römischen Königs herbeizuführen, wobei erbeim Kaiser den Vorzug vor seinen Brüdern und Oheimen zu habenhofft. Angeblich soll der Erzh. hiezu durch seine Mutter undSpanien gedrängt werden. Unsicherheit aller dieser Gerüchte;doch wäre bei der Neigung des Kaisers zur Ruhe und dem Ehr-geiz des lebhaften Erzh. wenigstens die Sache mit Ungarn wohlmöglich.....

Pb. Vc Colbert 398 p. 879. Eigh.

457. Pallavicino an S<5gur. 15- J uni

Dresden

(Werbung und unbefriedigende Beantwortung in Sachsen. Rücksicht desKf. auf den Kaiser. Die Vertreter Casimirs haben hier eher geschadetals genützt. Hoffnung auf eine Zusammenkunft Sachsens mit Branden-burg und Dänemark.)

Verliess Frankfurt am 3. und kam am 11. hieher, währendde la Verriere erst diesen Abend kommen wird, „et je m'en alletout incontinent apres diner". Hatte am 13. Audienz; nachdemer sich seines Auftrags entledigt hatte, „je demande comodite d'unaultre jour de declarer ce que appartenoit au publicq et que laroyne ma maistrezze reccomandoit ä ce prince en toute affection".Die Antwort, durch den Kanzler „Pfifer" verbreitete sich über dieCondolenz und erklärte des andern Punkts halber, der Kf. sei mitGeschäften überhäuft und werde seine Räte schicken. Nach Tischkamen auch der Kanzler, Dr. Andreas Pauli und ein anderer