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2 (1884) 1582 - 1586
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346
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346 1586 417-418.

27. Januar seinen Sohn übertragen. Zu erklären ist diese Annahme der Curie aus6 Februar °-er häufig genug den protestantischen Interessen zuwiderlaufenden PolitikKf. Augusts und aus gelegentlichen Höflichkeiten gegen Vertreter desPapstes und Spaniens (vgl. I. 418 A. 18; meine Abhandlung: KaiserRudolf II und die heil. Liga p. 366 f.). Wenn Papst und Cardinäle allenGrund hatten in gefährlichen Lagen des deutschen Katholicismus dieMässigung und Einsicht" Kursachsens dankbar anzuerkennen, so äussertesich August nach einer Mitteilung bei Maffei II, 468 f. seinerseitsschmeichelhaft über Gregor XIII:se tutti i pontefici fossero simili aGregorio, sarebbe sempre da temere la potenza loro et che riuscirebberofacilmente moderatori di tutti i principati". Aber der Gedanke einerRückkehr zur alten Kirche lag ihm persönlich sicherlich nicht wenigerfern als seiner Gemahlin Anna.

2) Ich weiss nicht, was für einen Anschlag auf das Lehen Kf. Augustsder Erzh. meint. lieber die seltsame Warnung eines Geistersehers imJ. 1575 vgl. Weber, Churfürstin Anna p. 297 ff.; eine Prophezeiungvom J. 1577 sagt:Saxo a suis nobilibus .... non tutus" (ebd.p. 294). Von starker Missstimmung des Adels und der Untertanenspricht auch der venezianische Gesandte, vgl. unten 22..Febr./4. März.

3) Wir werden dieser Ansicht über Christians Neigung zur Gewalt-tätigkeit noch öfters begegnen.

4) Am 26. Febr./8. März antwortet Sporeno, der Papst lobe Ferdi-nands katholischen Sinn und wolle dessen Ratschläge durchaus befolgen,wünsche ausserdem über Casimirs Werbungen für Navarra Gewissheit zuerhalten und hoffe, dass F. nötigenfalls diesen Truppen den Durchzugnicht gestatten werde. Innsbr. Or.

28. Januar 418. Beutterich an Segur.

Wachen-heim (Clervant's Reise nach Genf. Aeusserung der Königin Mutter über dievoraussichtlich nutzlose Gesandtschaft. Will mit S. in Heidelberg zu-sammentreffen. Caspar von Schomberg.)

War 12 Tage durch Gicht ans Zimmer gefesselt. Heute zumersten Mal wieder zu Pferdpour nie mettre au travail". Clervantschrieb, er gehe nach Genf und komme den nächsten Monat nichtzurück. Balbani, der in Heidelberg war, veranlasste diese Reise;auquel il espere faire quelque chose pour les affaires; mais quitrop embrasse, n'estreint pas bien; et je voudrois que quand onse resout ä un dessein, l'on le poursuivit jusques au bout sans enentrelacer d'autres qui ne viennent ä effet et rompent les premiers.Hier partit mon Gascon pour aller querir le saufconduit i la cour.Je n'espere rien, rien qui soit de ceste legation et vous diray quemons r de Montigni m'escrit que l'ayant la royne-mere entendueeile s'est vantee de faire röuscir l'ambassade ä la ruyne de lareligion. Nous y pourvoyrons, si nous sommes sages." Wird Mon-tag in Speier, Dinstag in Heidelberg sein, wo er S. Mittwoch ein-zutreffen bittetpour aviser tant ä ceste ambassade qu'ä ce quem'escrivez. Vous me trouverez plus vif quejamais. Mons r de Cler-vant et Malroy ont estä aupres de moy. Je vous diray de bouchece que je ne peux bonnement escrire. Mons r le capitaine Chaudetm'a ä la bonne heure trouve icy chez un bon gentilhomme de mesamys. J'ay garde la lettre qu'escriviez ä monseigr, lesquelles luypresenteray mardi." S. soll Mittwoch kommen, denn Dinstag und