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1584
265—267.
9. März -wollen (I. 293; 297). Zuleger hatte bereits in einem „discours in ne-gotio Coloniensi" etwa Nov. 1583 (Düsseldorf, Churcöln. Archiv: Nass.Corr. 1576-1590 Cop.) Gebhard den Rat gegeben, ßich an Georg Hans(bezeichnet als „der herr, bei dem Bodeker ist") zu wenden; derselbewolle seinem Sohn zu einer Stellung verhelfen und könnte mit Gebhardbei Navarra, Cond6 und den französ. Kirchen sowie bei den Niederlän-dern um Hülfe handeln; die Oapitulation wäre nach der mit J. C. abge-schlossenen einzurichten, „darbci dan zu bedenken, ut alliciatur, ob dercoadjutorei zu gedenken"; die Verbindung mit Frankreich könnten LaHuguerye, Banois und (Jlervant, mit den Niederlanden Stentzcl, Wol-merkbausen und Junius vermitteln. J. C. würde dann als nunmehrigerKreisobrister seinerseits die Kreishülfe für Gebhard in Bewegung setzen.
18. MärzHeidel-berg
266. Dohna an Heinrich von Stein.
Bezahlung der Reiter betr. die sich, als sie bei seinem Herrnzu Marienstatt waren, nicht mit dem halben Monat begnügenwollten; worauf J. C. andern Tags in Beisein des Ausschusseswegzog. „Der herzog von Baiern gehet mit den gefangenen Bon-nischen kriegsleuten erbärmlich und wider allen kriegsgebrauchumb, last sie zu acht stunden an der folter henken, welches keinduca de Alba getan"; von den zwei Prädikanten, die er in denRhein werfen Hess, kam einer davon und nach Köln. 1 ) . . ; .Die von Flandern sollen sich, um nur Alencon nicht wieder anzu-nehmen, mit den Malcontenten verglichen haben, worin sie gehan-delt, „wie einer, der ersaufen muss, der greift auch nach einem
gliienden eisen .....Allhie ist es still und gott lob ruhig,
allein das man sagt, M. Gn. F. und H. der herzog zu Würtem-berg etc. wolle allerhant gegen M. Gn. F. und H. und die churf.Pfalz sich understehen vorzunemen", was er, da dem Herzog keineUrsache gegeben wird, nicht glaubt. 2 )
St- Pfalz. XVI. 5. Cop.
1) Vgl. hierüber die bei Häberlin XIII, 427 A. x angeführte„Beschreibung" (1584); Enncn V, 164 f.
2) Die Antwort vom 24. März (ebd. Cop.) wundert sich über diesenSchlusspassus und spricht sich sehr scharf darüber aus, dass J. C. denhalben Monatsold nicht habe erlegen lassen, obwohl er und WalbronnJ. G. darauf hinwiesen, die Reiter würden nicht nur über sie, sondernauch besonders über ,T. C. überall schimpfliche, verächtliche, verkleiner-liche und verbitterte Reden dermassen ausspeien, „das I. F. Gn. zu er-haltung dero reputation noch sovil und ein mehrers als diss gering geltanlangt, darvor geben möchten".
20. Märzr?°. ~ (Dohna's sächsische Angelegenheit.
267. Beutterich an Dohna.
Seine eigenen Feindschaften mitFürsten und Regierungen. Die Spanier. Unklare Situation in Frank-reich. Genf.)
„Fgo per deum sanetum vellem posse in me derivari totamistam Saxonicam molestiam. 1 ) Manum non verterem. Expedirem