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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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191
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257-259. 1584 191

257. Ludwig von Würteniberg an den Kaiser. 15. Febr.

Stuttgart

J. C. bat das auf dem Schloss zu Heidelberg befundene Exem-plar des brüderlichen Testaments vernichtet. Es sollen noch zweiExemplare da sein, eines zu Amberg, das andere beim akademi-schen Senat zu Heidelberg; vermutlich wird man auch sie zu er-halten und ebenso zu kassiren suchen. Der Kaiser möge demSenat befehlen, das anvertraute Exemplar ihm oder dem Kammer-gericht oder an einen andern gewahrsamen Ort auszuhändigen.

Mc Fürstensachen CXXVII. Cop-

258. Kurfürst August an den Kaiser. 19. Febr.

Dresden

Auf dessen Sehr, wegen des navarrischen Gesandten. DieWerbung Sögur's belangt vornehmlich theologische Sachen und einfreundliches Verständniss zwischen den Religionsverwandten, woraufer sich ohne seine Conf.-Verwandten nicht einlassen konnte. Hätteder Gesandte etwas dem heil. Reich zuwider vorgebracht, so hätteer sich der Gebühr erzeigt. Da er von einem Unvernehmen Na-varra's oder der Krone Frankreich mit Kaiser oder Reich nichtsweiss, auch nach aller Völker Recht und Brauch grosser Poten-taten Abgesandte billig mit Verhaft und Anhalten verschontwerden, würde er nicht gern das Reich hiedurch in Missgunst ge-raten sehen. Der K. ist zweifellos der Meinung, dass den Be-nachbarten u. a. Potentaten viel mehr Ehre und Gutes denn Schimpfund Despekt widerfahren sollte. 1 ) . . .

lnnsbr. Cop.

1) Der Kaiser hatte u. a. auch an den oberi'heinischen KreisobristenErnst von Solms hierüber geschrieben, dem J. 0. auf Befragen am11. März erklärte, er wisse nichts über die Werbung der navarrischenGesandten und finde in solchen Schickungen nichts Ungewöhnliches (Mb.112/2 f. Cop.).

259. Aus derürgicht des truchsessischen Sekretärs 20. Febr.Ulrich Weissland. 1. März

Bonn

W. gestand im peinlichen Verhör, sein Herr [Karl Truchsess]habe oft geäussert,das er die paffen woll helfen sturen". Wasfür Pfaffen ? :sagt, er muesse sie alle gemeint haben.....

Von enderung der keiserlichen krönen wisse er nichtz, ausser-halb das er hiebevor zu Heidelberg ein practicam gesehen, darinvon allerhand enderung im reich geschrieben gewessen, und wissesonst davon nit weiters zu sagen". 1 ) . . . Die Fahnen zu Strass-burg müsse Casimir haben machen lassen. 2 )

Item sagt, er hab von seinem hern woll gehört, das er ge-sagt, er woll, das herzog Augustus keiser und herzog Hans Casimirromischer koningk were. Was aber daruf vur anschlage gewessenund wie mans ins werk richten sollen, sei ime unbewust."

Hermann Adolf von Solms habe zu seinem Herrn gesagt, manmüsse das Unkraut alles ausroden. Er habe von seinem Herrn