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2 (1884) 1582 - 1586
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177
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240. 1583 177

F. Gn. und andere pfalzgrafen sich weiter dem verkauf widersetzen 16. Novbrwollen." 4 ).....

Der Pf. hat nicht viel Leute bei sich. Er sah nur 3 Kriegs-erfahrene vom Adel; ausserdem ist D. Junius da, der von Antorfund Heidelberg hinkam und wieder nach Heidelberg und im Hin-abziehen J. von den niederländischen Herrschaften Vorschlag tunwill. Konnte nicht selbst zu Junius kommen, dem der Pf.aller-hand acta gegeben, das er nicht ausgangen". 5 j . Zum jungenHerrn, der bei der Mutter isst und sich mit Jagen und Pferdenübt, kam er nicht; derselbe wollte lieber anderswo sein. DieHerzogin klagte ihm mit weinenden Augen über die Krankheitihres Herrn und ist offenbar auch sonst sehr bekümmert. In14 Tagen sollen 20000 fi her, deren Rückzahlung versprochen ist.Die Besten von den Dienern trachten hinweg; was unnütz ist undsonst nirgend zu bleiben hat. zehrt und zecht, so lang da ist. G.H. ist noch Vorhabens die Regierung zu übergeben, aber ungewisswann, ist durch die Krankheitsehr vom leib kommen", will aberseinen Aerzten nicht recht folgen.

Der von Maleroy ist auch zue hoff; was er macht, kann ichnicht wissen. Am tisch Hess er fahren, es werde denjenigen vonder kais. Mt. verwisen werden, die den könig in Frankreich inden cölnischen krieg ziehen wollen, und redet etliche französischewort, änderst nicht mainend, ich verstand es nicht, da er auf E.

F. Gn. gedeut; und war sousten das gesprech von ihme und andernkriegsleuten, man hefte so vil brief ausgehen lassen und mit dertatt nicht darzu geton; man müeste mit den feusten und mit waffenund nicht mit briefeu kriegen, und die Papisten würden es gewiss-lich nicht darbei bleiben lassen, sondern alle diejenigen haimb-suechen, die sich der sacheu tailhaftig gemacht."

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1) Schon am 23. Dez. 1578 hatte Pf. Johann seinem Bruder PhilippLudwig mitgeteilt, nach vertraulichem Bericht Pf. Reichards wolle GeorgHans die Grafschaft Lützelstein mit Zubehör dem K. von Frankreich um260000 Franken verkaufen. Am 11. Dez. 1578 begehrte der Kaiser Aus-kunft von G. H. über das Geröcht, derselbe wolle' Lützelstein und Pfalz-burg durch Kauf oder Tausch der Krone Frankreich zuwenden. Gegendie Räte des B. von Strassburg erklärte G. H. damals, er sei allerdingsan der französischen Grenze bei Guise gewesen [vgl. I. 151], habe sichaber zur Zeit in keinen Verkauf eingelassen, sondern nur wegen Be-freiung von seinen Schulden sollicitirt, wollte auch ungern der ersteseines Stammes sein, der sein Land in fremder Potentaten Gewaltbrächte (B. von Strassb. an Pf. Johann, 17. Jan. 1579). Im Frühjahr1583 tauchen die Gerüchte von einem solchen Verkauf wieder auf und

G. H. wird desshalb in einem Gesammtschr der Pf. Philipp Ludwig undJohann, der M. Anna von Baden und Gräfin Ursula von Falkenstein ab-gemahnt. Aber trotz eines folgenden Gesammtschr. von Kf. Ludwig,J. C. und Pf. Reichard an Lothringen vom 3. Juli verkaufte G. H. am24. Juli seine Stadt Pfalzburg nebst Zubehör (Einerzhausen, Lützelburg,Haselburg, Hiltenhausen, Wilsperg und Mitteibron sammt Geleit undSchirmsgerechtigkeit über Türkenstein und Castelan) an Lothringen um400000 fi., wovon 300000 am 1. Okt. 1584 und der Rest vier Jahre dar-nach fällig sein sollte, falls die "Wiederlösung versäumt würde. Untergl. Datum (Nancy 14./24. Juli) teilt dies der Graf von Salm dem Pf.

Bezold, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. II. 12