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Kan wol gedenken, es habe E. L. mucken gemacht und meer 17. Januarauch, hat mich aber für guct angesehen, E. L. solches in vertrauennit zu verhalten, den sachen nacbzuetenken und fürzuekumen. Michtunk, es kunt nit schaden, das die frau mueter im anschprach, erwolte ier capellen die er auftun und enk ein mes darinen halten.E. L. kinet sagen, sie wolten im zue alter dienen, und kinten wolflaisig auflosen, ob er was auslies in canone oder sunst. Tuet ersnit, so ist arkwun zue schepfen; tuet ers recht, so ist es so filester beser. Pit um verzaihung, das ich so wait ge; geschieht,was gott, gueter mainung. Es mecht filaich auch nit schaden, obman hiez im rub hinab lies, pis meerer bericht einkam und damitman aufhalten kint, ob es im iwerreden kiut, das er selber zumkeiser zog und relasion tat der Clefischen sach halben oder, do esschun besehenen war, selbst beschad zue nemen. Die wail manaber solches alles vor mein verholt, unangeseben das mein frauschwester mier gesagt, bald er kumbt, so welle sie mich alles be-richten, welches pis hier nit beschehen, so redt ich wie der plindvon der färb; doch werdt 'es in einem und anderen wol zue tunwissen. Main waiw las sich enk allen bevelchen und gegen dermargrafin entschuldigen, das sie das contrafet nit schick.
Post scripta. Ich werd auch in diser schtund bericht, dassainer liebhaberin vatter, so zue Augstpurg ist, sich an mer ortenberiemt hat, wen die fraischtellung vort ge, so hab er sainertochter zuegesagt, sie zue einem waiw zue nemen." 2 )
Ma. 130/1 f. 216. Eigh.
1) Vgl. no. 61. Schon am G Dez. 1582 meldet von der Beken die angeblicheAeusseiung Ernsts gegen Würtemberg an Bremen (S chmidt- Phis ei-deck, Miscell. I). Nach einer Andeutung Sprinzenateins an den bair.Obersthofmeister Schwarzenberg (Innsbruck 8 Jan.), ein R.-Stand habeihm etwas nicht Glaubliches über Lüttich geschrieben (Mc. Fiirstensachent. XXXV Or.), schickte Erzh. Ferdinand am 11. Jan. dem Herzog Wil-helm, „was man von E. L. brueder . . . ausgibt" (Ma. 130/1. Eigh.) undfügte der TJebersendung von Pasquillen f jr und' wider Gebhard (24. Ja-nuar, Ma. 9/2 f. 249 Eigh.) die boshafte Bemerkung bei: „gott der herrwelle sein getlichen segen verlaichen, damit man von anderen auch nithasquilen zue machen ursach hab". Am 15. Febr. erklärt er, JakobTruchaess habe jene Nachricht vom Herzog von Würtemberg selbstgehört, was Jakob Tr. in einem Sehr, an Baiern vom 26. Febr. dahinberichtigte, sein Bruder Karl habe, wie er ihm sagte, von Würtembergverstanden, Lüttich habe sich verwilligt die Religion zu ändern (Ma.130/1). Am 21. Febr. schreibt Wilhelm dem Erzherzog,' sein Bruderhabe sich auf seine Interpellation ganz unerschrocken („dann ich vleiasigacht auf ine geben"j entschuldigt sowie auf die indirekte Aufforderungin der Kapelle der Mutter Messe zu lesen, sofort geäussert: „Warumbnit? gar gern, es ist mein handwerch und bins schuldig. Also das ichzu gott hoff, es werde im ungüetlich geachehen sein" (Ma. 9/2 f. 267Cop.). Dass Sprinzenstein nach seinem Sehr, vom 8. Jan. eilig nachSchwaben zu Karl Truchsess ritt, der sich damals schon für Gebhard