65-67. 1583 53
schrei ausgehen zu lassen, die Königin habe geantwortet und die 16- JanuarSchickung versprochen.
Mb. 93/6 f. 99. Or.
1) Ein undatirtes Memorial Dohna's für den Capiteltag (ebd. f. 135)notirt u. a. „Sieben priester rechtschaffen ad partem unter die sporen zunemen, et optandum, das man daruf bedacht were, wie man derselbenkönne ledigk werden. Stift sind ihnen nicht zum besten gestiftet. 5[Papst] hat nichts fundirt". Am Schluss: ,,So Alancon drunter steckt,nichts damit zu schaffen haben."
66. Kurfürst August an Heinrich von Bremen. 16. Januar
Dresden
Auf dessen Sehr, vom 3. 1 ) Rät, dem Landtag persönlich bei-zuwohnen. Die Anhänger der Religion unter der Landschaftkönnten veranlasst vverdeu, um das Exercitiura nachzusuchen; darananknüpfend kann man sich der Sache annehmen und vielleicht denGedanken einer Neuwahl zurückdrängen, der übrigens IL, wenn an-wesend, allerlei Riegel vorschieben könnte. Tritt die Absicht desCapitels deutlich hervor, so hat man umsomehr Ursache, sich derSache mit Schickungen und sonst anzunehmen. Nach dem Aus-gang des Landtags will er sich mit seinen Mitkff. vergleichen, „dases also unserthalben von der bewusten person keiner sonderlichenSchickung bedarf;" H. möge eine solche hintertreiben. Was er fürRücksichten nehmen muss, hat er früher angedeutet. 2 ") Will imNotfall für H. alles tun, was Ehre und Gewissen gestatten; dochwürde dann zunächst ein gemeiner Beschluss der A. C. Verwandtenabzuwarten sein.
Dr. 8927. Köln. Sachen 1. Buch. Conc.
1) Bremen hatte sehr kleinmütig geschrieben, er möchte nicht alsder Direktor dieser Handlung erscheinen, vielmehr diejenigen gewährenlassen, „welche sich albereitvor etzlichejaren ex professo darzüverbunden", und käme bei ernstem Widerstand gegen das Capitel mitseinen eignen Landen in Gefahr. (Dr. Or.) Die dringenden Bittrn Geh-hards und Pf. Johanns (13. Januar) um Bremens persönliches Escheinenunterstützte Hermann von der Beken in einem „ilentz ilentz" aus Bonnan seinen Herrn gerichteten Sehr. Dagegen riet L. Wilhelm (14. Jan.)dem Erzb. den Besuch des Tags nur, falls er iüv seine Person dort nichtszu fürchten habe (Marb. Copp ).
2) in einem undatierten Conc. lehnt A. Bremens Bitte um Sendungvon Theologen an Köln ab, da er der Sache zum Besten „mehr respec-tus haben müssen als andere", gestattet aber Berufung von Sächsischenin Bremens Namen.
67. Des Traos au Landgraf Wilhelm. 16. Januar
KölnVertrauliches Gespräch vor seiner Abreise aus Bonn mit demKf., der W. ersuchen lässt, Bremen zum persönlichen Erscheinenund Sachsen wenigstens zu einer stattlichen Schickung und Aner-bieten der Vermittlung zwischen Capitel und Bischof zu veranlassen,sich selbst aber jedenfalls durch seinen Bruder Georg oder sonst