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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
Seite
51
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62. 1583 51 '

wir haben. Er soll zu 49. gezogen sein; nicht wiessen wir, ob er 13 Januar,noch alda. Datum ut in literis."

[2. Zettel]: Bitte des Erzb., seine Sache durch Beutterich inder Schweiz betreiben zu lassen. J. C. hat aber Basel, Zürich undBern bereits ersucht. Wiederholtes Urgiren durch Beutterich, derden Schweizern verdächtig, könnte diese leicht irre machen. Beil.Copie von J. C. Sehr, an Erzb. 7 )So ist es gleichwol auch andem, das wir aber des erzb. L. nit melden wollen, das Beutrichnunmehr mit seiner hochzeit zu tun und nach haltung dern sichnach muglicheit herab befurdern und ime beschwerlich sein wurde,sich mit disem gescheft lenger ufhalten zu lassen. Es ist dir auchbewusst, wie Beutrich ohne das den graven verdechtig; solt erdises werk bei den Schweizern treiben und nichts ausrichten, wurdeer noch mehr uf sich laden, als wan 'ers mit vleiss verhumpeltnette."

Mb. 93/6 f. 91 Or

1) Vgl. no. 55; 65.

2) Die Instr. Gebharda für Graf Hermann von Wied und Rupr.Silberbronner, Bonn 31. Dez. 1582, ersucht Sachsen um Schickung aufden Capitel- und Landtag, nachher zum Kaiser; eine Nebeninstr. betrifftdie vorherige Verständigung mit Bremen und die Bitte um Sachsens end-liche Resolution wegen wiuklicher Hülfleistung. Mb 93/5 f. 454 Copp.

3) Ein undatirter Zettel J. C. an Gebhard (Mb. 93/6 f. 129 Cop. deseigh. Or.) bedauert die Berufung des kurpfälz. Hofpredigers unter Hin-weis auf England und die Schweizer und rät sich auf die A. C, Apo-logie und auf die (mit der Zeit zu revidirende) Ref. B. Hermanns zu be-ziehen, welch letzterevon den stenden der A. G. nie getadelt, denundertanen bekant und also die praedicanten daruf angenommen wurden.Da hingegen E. L. sich einmahl den Concordisten und Ubiquitistenunderwurfig machten, sie sich in ein labyrinth und ein neues papstumbbegeben, daraus sich E. L. schwerlich oder mit grossem Unwillen allerderjenigen, so bisshero ihr die hand gebotten, auswickeln werden können",wie er weiter an Dohna geschrieben.

4) Antoiue de Chandieu (auch unter dem Pseudonym Sadael), geb.1534, f als Pastor und Professor zu Genf 23. Febr. 1591: (vgl. LaFrance prot. III, 327 ff.; Herzog, Realencyclopädie XIX, 318 ff).- Johann Badius, ein JUlicher, seit 1579 (1578?) Prediger der deutschenGemeinde zu Köln, vgl. Ennen V, 329; 451..

5) Eine Zeitung vom 12. Jan. (Marb. Cop.) berichtet:wie mahnfür gewiss sagt, ist Olivianus (ein schedtlicher ufrurischcr Calvinist) deseburfursten preeeptor, lehrt teglichs den catechismum, hat des churf. ge-machs Schlüssel, mag aus und eingehen nach gefallens".

6) J. C. Instr. für den an Eberhard von Speier abgeordneten Statt-halter "Wambold (m. m. für den an "Wolfgang von Mainz abgeordnetenDietrich Kämmerer von Dalberg), Kaiserslautern 10. Januar, Mb. 93/6 f.81. Cop. Am 18. Jan. schrieb J. C. an Trier (Rechtfertigung von Geb-hards Sache, die er im Kriegsfall unterstützen müsste; Bitte das Capitelvom Widerstand abzumahnen). Auf ein ähnliches Sehr. Kf. Ludwigsvom 9. Jan. antwortet Trier am 21. mit dem Hinweis auf seine undMaiiiz Gesandtschaft an Gebhard und die kais. Commissarien. Am23. Jan. schrieb J. C. (gleichlautend wie an Trier) an Julius von Würz-burg, der sich desshalb an Baiern wandte (10. Febr. 1. März).

7) Vom 12. Jan., grösstenteils mit obigem Sehr, übereinstimmend,aber kürzer (ebd. f. 85. Conc).

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