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seie". . • • Trotzige und widerwärtige Antwort der Capitularen 4. Januarauf die letzten Montag erfolgte mündliche Werbung Pf. Johanns.Der Lauenburger erklärte, sie die Capitularen hätten nichtszu besorgen, fragten auch gar nichts danach, was der Bischof mitseinem Anhang, auch Kff. uud Fürsten (denen ihre eignen Sachenabzuwarten besser anstünde) dem Bischof zum Besten sich unter?winden möchten. 1 ) Ueberlegenheit der feindlichen Partei im Ca-
pitel wegen der Zurückhaltung der Neutralisten.......
„Dorzu hat dux Julius Brunschwigcensis freiwillig zuver-sprocben contributionem 40000 dalerorum, und dess ich mich nitgenugsam zu verwundern gehabt, Ericus, das er bei /\ [G-ebhard| leibund gutt in disem handel zu setzen urbietig seie, welches aber, alsich von hochermcltem herzogen zu Zwaipruck verstanden, sonderlichaus denen Ursachen beschiebt, das er bei sich die Vertröstung ge-schöpft, A episcopatum suum Lotharingi filio nepoti ex nxoretandem translaturum esse 1 . 2 ) ......
Marl). Erzst. Köln Ref. I. Or.
1) TJeber die Anwesenheit Pf. Johanns, Dohna's, eines GesandtenPf. Reiohards, der Grafen Albrecht von Nassau, Ern9t und Konrad vonSolms, Ludwig von Witgenstein und des Freiherrn Philipps des Jüngerenvon Winnenburg zu Köln vom 27. Dez. 1582 bis zum 5. Jan. 1583, ihreVerhandlungen mit dem Rat zu Gunsten der Kölner Evangelischen undihr Anbringen beim Capiiel vgl. Isselt p. 86 ff.; 93 ff EnnenV, 367 f.;und die Instruktion vom 29. Dez. in Ausschreiben Gebh. Beil I,p. 1 ff. Eine Instr. Pf. Johanns für Philipp von Winnenburg zu einembesondern Anbringen beim Capitel, Bonn 25. Dezember, Mb. 93/5 f 410Cop. (Erbieten zu gütlicher Vermittlung und Warnung.) — Nach einerZeitung aus Köln (Ma. 9/4 f. 195) kamen am 29. Dez. Pf. Johann, H.Ad. von Solms und Johann von Winnenburg unvermutet ins Capitel,worauf der Chorbischof zu ihnen sagte: „ Wan E. L. capittel haltenwollen, so wollen wir abtretten", und mit den Anwesenden hinausging,ohne die Proposition anzunehmen; am nächsten Tag war Pf. Johannwieder im Capitel, es hiess aber, „sie solten abermahls so gar freundlichmit einander nit geredt haben". TJeber die schwere Beleidigung desGrafen H. A. von Solms durch den Chorbischof am 31. Dez. vgl. Geb-hards Instruktion vom 23. Jan. (Häberlin XIII, 79) und die Verant-wortungsschrift des Solms vom 8. Mai (Wiesb. Dill. Corr.), welche dieInjurien des Chorbischofs diesem „in dero busam geschoben haben will'-.
2) Am 3. Febr. berichtet Des Traos, Herzog Julius habe natürlichkeine Gesandten geschickt, „angesehen den neuen trafficq, so er mit demvon Parma (vermutlich mit wenig proffit, aber mit vil spott und höhn)heutigs tags aufrichten tutt." Ich weiss nicht, worauf sicli dies bezieht.— Die Candidatur des jungen Prinzen Karl von Lothringen (B. von Metzseit 1578), eines Neffen von Erichs zweiter Gemahlin Dorothea, wurdenicht nur bei Gebhard, sondern auch bei Ernst von Baiern in Anregunggebracht, vgl. unten.
58. Kurfürst Ludwig an Kurfürst August.
Befürwortet ausführlich die Unterstützung des Erzb. von Köln,da sonst die Calvinischen sich an ihn henken und der Erzb. sichnach fremder Hülfe umsehen müsste. A. und er sollten jeder dieNächstgesessenen von der Keligion zusammen beschreiben.
[Zettel.J Hat seinen Hofprediger und einen des Kirchenratszum Erzb. geschickt, um denselben besser zu informiren und über
7. JanuarHeidel-berg