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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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46
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46 1583 56-57,

3. Januar wann es not tut. leb hab nit weiter in I. F. Gn. dringen wollen.

Es moebts aber bald die gelegenheit geben."........

Mb. 93,6 f. 58. Eigh.

1) Dr. Wolfgang Eilenbeck auf Gosig, kursächs. Rat (P. Fleisch-man, verbesserte description des .... reichstags zu Augspurg, Augsb.1582, p. 125).

2) Ueber Hieronimo Scotto und seine Beziehungen zu Kf. Gebhardvgl. I. 218; 418 A. 30; ebd. p. 574. Ein interessanter ,,Diseorso soprale cose di Cnlonia", Köln 25. März 1583 (Ma. 130/3) berührt GebhardsNeigung für Nekromantie und Magie (der übrigens auch sein Rivale Her-zog Ernst in früheren Jahren stark gehuldigt hatte, Lossen I, 118 ff);er habe im vorigen Jahr bestimmt auf den Tod des alten Herzogs vonJülich gerechnet und wie der vorige Apostat Hermann von Wied denFaust und Agrippa um sich gehabt habe, ,,costui ha havuto in gran pre-gio il Scoto et un altro Italiano, dell' uno de' quali io sento perö moltodiversamente dagli altri". Scotto schreibt am 19. März 1584 aus Dan-zig an Kf. August (Schnorr von Carolsfeld, Katalog der Handschr.der k. öffentl. Bibl zu Dresden p. 214). Zu beachten ist, dass derZau-berer ', über dessen Einmischung in politische Händel wir leider nichtnäher unterrichtet sind, auch zu Erzh. Ferdinand Beziehungen hatte.Dieser antwortet am 2. Febr. 1587 auf ein Sehr. Scotto's vom 21. Januar,er freue sich, dass Sc. beim M. von Ansbach geschätzt und geehrt werde,sicome anco le virtü vostre tuttavia meritono", und wünsche, da erviele wichtige Dinge mit ihm zu besprechen habe, Sc. mögliebst bald inMünchen zu treffen, wesshalb er dem M. geschrieben habe. Innsbr.(Welsche Concepte. . . . Erzb. Ferd. 1574-1593).

3) Eine röm. Zeitung vom 7/17. Dez. 1582, die Wolfgang Zündelin(vgl. über ihn Sitzungsberichte der Münchener Akademie, 1882,p. 139 ff.) an Joa. Camerarius schickte, Bagt:Archiepiscopo imminensexitium ita confidenter quidam non inflml homines ominantur, ac si expraesentibus futura non coniieerent, sed certo divinarent. Putant scilicet,quo ferrum attingere non possit, eo venenum penetraturum" u. s. w.Wohl möglich, dass diese Warnung von dem Absender Zündelin in Vene-dig und nicht aus einer wirklich römischen Quelle stammt.

4. Januar 57 Des Traos an Landgraf Wilhelm.

Köln (Gebhard und Alen§un. Pf. Johann vor dem Capitel. Anerbieten derHerzoge Julius und Erich von Braunschweig; lothringischer Plan.)

Schickt Copie eines Sehr, von Alencon an den Bischof vom18. Dez., die ihm von einer vertrauten Person zugekommen; AI.hat sich nicht nur schriftlichfreund- und susslich" erboten, son-dern auch mündlich erklären,, der Kf. aber des Erbietens sich be-danken lassen, doch nicht dermasseu abschlägig,das 1. Gh. Gn.sich nit etwan seiner angebottner hilf und zugesagter beistand aufallen furfallenden noten und wo dieselbig (wieder alle Zuversicht)von andern chnr- und fursten (denen diss werk nit weniger alsI. Ch. Gn. selbst angehet) hinfuro verlassen wurde, solte zu ge-trosten haben. Dann es gewisslich an deme, das sie auf den fallalle extrema zu tentiren und ihre letzte Zuflucht nit allein zu demvon Alanzon, sondern wo sonstet errettung zu erhalten, nit oneewige schand aller protestirenden ständen bei allen unseru nach-kommen, vieleicht auch genzlicher undergrund [!] gemeines vatter-lands teutscher nation, Vorhabens und (E. P. Gn. underteniglicbenin vertrauen gemeldet) an die hand zu nehmen genzlich bedacht