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de Cypro, ein Laienbruder, Stephanus Gheler, Zi-lius Philippns, Petrus Porta, Barfüfsermönche ausVenedig, ferner Simon Albinus aus Spanien, Don An-tonio von Palermo, ein Priester, Don Cesar Rollo,ein Arzt aus Apulien, Johann Baptista Polydorus,Arzt aus Sicilien, welcher in Tripolis starb, FranciscusBeffa aus Modena und Johannes Baptista Basettus.Von Franzosen waren auf dem Schiffe: Michael Cleef,ein Priester, Johannes de Por, Christian Lescuflo,Guiglielmus Mura, Jacobus Truldor, Christo-phorus Certardo, Alexander Juliani, Sylvesterde Zuane, Antonius Bassa, aus Polen: Michael N.und Isaak Dux; im ganzen betrug die Zahl der Pilger33, darunter 11 Priester.
In dem „Unterricht und Zubereittung", welche Johann(fol. 34—35) giebt, rät er, ein Reisegeld von 100—300Kronen mitzunehmen, in Venedig nicht in einem Wirtshausezu wohnen, sondern sich durch deutsche Kaufleute in demDeutschen Hause eine „Camera locante" mieten zu lassen.
Nachdem die Pilger mit dem Patron des Schiffes„Valliere" übereingekommen waren, dafs jeder als Fähr-lohn vier Kronen, für das Mittagsmahl monatlich siebenKronen, für den Nachtisch vier Kronen geben solle, fah-ren sie am 4. Juli von Venedig ab (f. 37), treffen beider Insel Zante eine türkische Armada, von deren Be-fehlshaber sie erst durch grofse Geschenke die Erlaubniszur Weiterfahrt erlangen, erreichen am 17. Limissol aufCandia, am 26. Salinis auf Cypern, am 30. Tripolis. BeimAussteigen aus dem Schiff (f. 41) werden von den Türkenalle Sachen der Pilger durchsucht, von denen jeder 2 Medin(ä = 4 Schilling) Steuer zahlen mufs. Da viel Franzosenunter ihnen sind, welche Nation damals mit den Türkenverbündet war, werden sie gut aufgenommen; ihre Herbergeist, mit Ausnahme der Italiener und Polen, welche im Bar-füfserkloster untergebracht werden, das Haus des franzö-sischen Konsuls. Hier in Tripolis tritt einer der Pilger,Antonius von Palermo, durch Vermittlung eines Juden