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S. 512—514), Strafsburg, Hagenau, Weifsenburg nachHeidelberg (S. 519).
(„Aegyptiaca servitus, Das ist warhafte Beschreibung einerdreijährigen Dienstbarkeit, So zu Alexandrien in Egyptenihren Anfang und zu Constantinopel ihr Ende genommen —durch Michael Heberer von Bretten, churfürstlicherPfaltz Cantzley Registratorn." Heydelberg 1610). Sonstvgl. auch die Auszüge unserer Reisebeschreibung in Vulpius,Kuriositäten 1821, IX, 165; von Hormayr, Taschenbuch f.vaterl. Gesch. 1849, 254—271.
Obgleich die Reisebeschreibung für die Geschichte undGeographie des heiligen Landes nur sehr wenig bietet, sohaben wir sie doch hier im Auszuge gegeben, weil sie eineFülle deutscher Namen bietet, wie keine zweite. Auch dievon S. 523—666 geschilderten Reisen des Heberer durchBöhmen, Polen, Schweden und Dänemark sind vom gröfstenInteresse, gehen aber selbstverständlich über unser Zielhinaus.
1583 (tl.) Melchior Lussy, Landammann von Unter-waiden unterhalb des Kernwaldes, brach am 11. Mai vonHause auf (S. 2), ging über den St. Gotthardt nach Mai-land und Venedig (S. 5), von da mit Johannes Mülleraus Luzern, Rudolf und Moritz Pfyffer (letzterer starbauf der Heimreise bei Cypern), Christoph Frey, Jo-hannes von Lauffen (alle aus Luzern), Petrus Räbor,Kaplan zu Sursee, Balthasar Büchlein aus Malters,Michael Ladengyr aus Rufswyl, ferner ausUri: PeterGifsler, Nikolaus von Bühl, Nikolaus Mugiaschga,Chorherr zu Bellinzona (S. 6) über Tripolis nach Jerusalem(S. 8), wo sie am 25. Juli eintrafen, und Lussy zum Ritterdes heiligen Grabes geschlagen wurde (das Patent S. 50—53datiert vom 10. August 1583). Auf der Rückreise, wosich als Begleiter Michael von Kommersyn aus Preufsenund der deutsche Jesuit Laurentius Pacificus (S. 72)anschlössen, ging Lussy in Gallipoli ans Land, besuchte inNeapel das Blut des heiligen Januarius und den JesuitenSalmeron (S. 85—96), dann am 11. Dezember Rom, wo