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Heberer soll nun Ludwig von Münster nach Italienbegleiten und läfst sich von Philipp de Foissy, Herrvon Chamesson, Komtur der Hospitaliter zu Nancy, am27. November 1588 einen Geleitsbrief (S. 456 — 458) geben.Er geht über Syrakus (S. 459 Beschreibung) undMessina (S. 465—467 Beschreibung des Denkmals des DonJuan d'Austria) nach Neapel, wo er im Schwarzen Adlerbei dein Wirt Dietrich aus Coblenz logiert (S. 471;Beschreibung der Stadt, S. 475— 479). Hier erhält Münsterdie Nachricht, dafs Rotenhahn und Lichtenstein, seinefrüheren Reisegefährten, auf dem Heimwege bei Ofen über-fallen und gefangen worden seien (S. 484). Münsterbleibt zurück, während Heberer mit G-eorg von Rum-roht nach Rom reist (S. 486—488) und in den „ZweiSchwertern" mit Rudolf von Alsleben bekannt wird(S. 488); auch lernt er Leonhard Thurneiser, der einHaus in Rom besafs, kennen (S. 489). Er besucht alledenkwürdigen Stätten, auch die Bibliothek des Vatikansungehindert (S. 489), geht dann über Ancona (S. 493 einealtrömische Inschrift), Sinigaglia (S. 444 Inschrift), Bologna,Ferrara nach Venedig (Beschreibung der Stadt S. 497—500),läfst sich dann in Padua bei der Universität einschreiben(die Matrikel S. 501 ist vom 3. Februar 1589), trifft wie-der den Rudolf von Alsleben, geht über Vicenza nachMailand („ das Wappen dieses Herzogthumbs ist ein Schlang,die einen jungen Knaben mit aufsgebreiteten Armen imRachen stachen hatt, welches sie von dem Graven Otthoneaufs Meylandt ererbent, der zur Zeit, als Herzog Gott-fried von Bulion die Stadt Hierusalem wieder eingenommen,einen Saracener Obristen Volux genannt, in einem Streit,so man Duellum nennet, Ritterlich überwunden, deruff seinem Helmlin ein solche Schlang (wie obgemalt)geführet, welches er zur Gedächtnus mitgebracht, daherdem Hertzogthumb solch Waapen verblieben", S. 505),dann berührt er Chiavenna, geht über den Splügen-pafs nach Chur, dann über Zürich (Beschreibungder Stadt S. 519 f.), Basel (Beschreibung der Stadt