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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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Chronik 9 —13. Sonst siehe auch Helwig, Genealogie derGreifenclau 9; Bodmann, Ehein. Altert. 319 und Roth, Ge-schichtsquellen von Nassau I, 448. Nach der LimburgerChronik (Mon. Germ. SS. vernaculae linguae) 108 starb erin Jerusalem im Zionskloster.

1455. Sigmund Freyberg zu Wach starb aufeiner Pilgerreise nach Jerusalem (v. Hormayr, Goldne Chro-nik von Hohenschwangau 134).

1457 bestimmt Johannes Boysenborch aus Lübeck,dafs man für ihn einen Pilger nach dem heiligen Lande ab-sende (Jacob, a Melle, 79).

Im Jahre 1458 wird Anton Pelchinger aus Tegern-see gepilgert sein (Wien Bibl. No. 146, s. XV, 8°).

1460. Hans von Eptingen verliefs am 10. MaiVenedig (S. 323) in der Reisegesellschaft des HerzogsOtto II, von Pfalz-Mosbach, aus der er den Hof-meister des letzteren: Philipp von Gemmingen (Stocker,Chronik der Familie von G., Heidelberg 1865, 12, erwähnt;dieser Ph. von G. war der Sohn des 1422 verstorbenen Konradvon G.), Ludwig von Wildenstein (S. 395), fernerPriester Hans Goldschmidt aus St. Urban (S. 393) so-wie seinen eigenen Vetter Thüring von Büttikon undNikolaus von Scharnachthal (S. 381 u. 396) hervor-hebt. Am 26. Juni landeten sie in Jaffa (S. 445); in Je-rusalem empfingen der Herzog und Hans v. Eptingenden Ritterschlag durch einen Burgundischen Ritter Arthurvon Wadern (S. 380 f.) und Thüring durch Hans(S. 381). Am 15. Juli segelten sie von Jaffa ab (S. 392)und erhielten in Nicosia, wo auch ein mitreisender Priesteraus England starb (S. 392) und ein Ritter aus Meifsen,Georg von Riedeburg, ihnen sich zugesellte (S. 395),den Ritterschlag des Schwertordens durch den König (S. 396).Nachdem sie am 12. September glücklich Venedig erreichthatten (S. 399), kehrte Hans über Mailand und den St.Gotthardt am 1. Oktober wieder nach Pratteln heim (Seite401 — 403).

Die Reisebeschreibung erschien im Schweiz. Geschichts-