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I, 447). Ich verdanke diese Mitteilung der Güte des HerrnOberbibliothekar Dr. S. Riezler in München.
1406 (a.) am 21. Februar (calc. Venet.) bekundet derSenat zu Venedig „ quod in recommendatione Magnittci dominiV'arteslay, ducis Stettinensis, Pomeranie etc., quemIllustris dominus Ernestus, dux Austrie, nobis intime com-mendavit, ut secure possit ad Sepulcrum Dominicum setransferre. Cum primo intendat Summum pontificem visi-tare, possint scribi littere Domino pape et aliis in illa forma,que Dominis apparebit" (Les archives de l'orient latin II,246 No. 16). Es ist damit Wratislaus VIII., Herzog vonPommern-Wolgast diesseit der Swine gemeint, von dem wirbisher nur wufsten, dafs er 1406 nach Rom pilgerte undDezember 1407 heimkehrte (Pommerania, Stettin 1846, II,313—314).
In demselben Jahre (1406 [lb]) bestimmt Werner Hoopaus Lübeck die Absendung eines Pilgers nach Jerusalem(Jacob, a Melle 77). Ebenso (14-06 [c] am 1. August) be-scheinigen in Venedig Konrad von Lübeck und „Anesde Ar dop", dafs auf ihrer Rückfahrt vom heiligen Lande„Ludulfus de Baricfel" in Candia „pro mente capto"zurückgeblieben sei und aus dessen Besitz 29 Dukaten undeine Krone nicht der Schiffspatron Marinus Michiel,sondern ihr Mitpilger „Marquardus deSlevine" in Ver-wahrung genommen habe. (Venetianische Urkunde durchHerrn Grafen Riant überlassen; Provenienz nicht genauerbestimmbar).
1407. Ludolf Pattenhusen aus Lübeck bestimmt(nach dem Tode seiner Ehefrau), dafs für ihn ein Pilgernach dem heiligen Lande abgesandt werden solle (Jacob, aMelle, 78).
1410. Johannes Schiltberger aus München ward inder Schlacht bei Nicopolis 1396 gefangen (S. 5), aber wegenseiner Jugend (er war erst 16 Jahre) geschont und Sklavedes Sultans Bajasid, dem er 12 Jahre diente, dann Sklavedes Sultans Tamerlan, zuletzt des Abu Bekr, besuchte, freigeworden, das St. Katharinenkloster auf dem Sinai (S. 70),