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Hebron (S. 72) und Jerusalem (S. 73—79) und kehrtenach 32jähriger Gefangenschaft über Konstantinopel glück-lich wieder heim (S. 111 —112). Die beste Ausgabe istvon V. Langmantel, Hans Schiltbergers Reisebuch, Tübingen1885 (Bibl. des litterar. Vereins in Stuttgart CLXXII).
Im Jahre 1412 war Hartprecht Harskircher zuZangenberg mit seinem Diener N. Reigckher und HansTrenbeckh nach Palästina gegangen (NiederbayerischesArchiv VI, 352).
Nach Schultes, Diplomat. Geschichte des gräf üchen HausesHenneberg, 1788, I, 34lf. pilgerte 1413 Graf Wilhelm I.von Henneberg mit Hermann und Friedrich vonHenneberg-Römhild nach dem heiligen Lande.
In demselben Jahre bestimmen die Lübecker Fried-rich Grawerd und Cord Bloyboom, dafs ein Pilgernach dem heiligen Lande geschickt werde, ebenso WolterHeyse („vn willen de Pelegrimatse don Lutteke Hansvn Hans Bramstede in der Clokgeterstraten, den twenmach ment wol belonen"; die Franziskaner vom MonteZion erhalten 20 Dukaten; Jacob, a Melle, 20f., 78) undJohannes Hilge, dessen Stellvertreter Nicolawese,Caplan von St. Jacob ist („vnd we de Reyse deyt, derschal van den vorscreuenen c Mark enen Dukaten offerenvp dat hilge graf, I Dukaten vp de Stede, dar God syneJungeren spisede, vp den berch to Caluarie, vnde dar Godgeboren ward, to jewelker Stede I Dukaten, vp dat miGod barmhertich sy"; S. 21, 78).
1414(a.) Herzog Ernst von Osterreich trat gegenMitte Juli seine Wallfahrt an, von welcher er in der zwei-ten Hälfte des November bereits wieder heimkehrte (vgl.darüber die genauen Nachweise von Arth. Steinwentner,Beiträge zur Gesch. der Leopoldiner im Arch. für Österreich.Gesch. 1879, LVHI, 2, 457—474). Mit ihm zusammenwurden (nach dem Diarium Friderici ed. Chmel 584) inJerusalem zu Rittern des heil. Grabes geschlagen: GrafPaul von Fortenstein, Leopold von Kreig, Ru-dolf von Lichtenstein, Albrecht von Neiperg,