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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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man die Pilger sogar nach Cairo als Gefangene abzuführen (Anon.Augustanus), und der Ritter Parsberg widerriet im Auftrage desGuardians wegen der steigenden Brutalität der Türken c. 1500 denBesuch des heiligen Landes. Neue Erpressungen mufsten sich diePilger auf dem Heimwege von Jerusalem nach Jaffa gefallen lassen,wie Mergenthai, Rindfleisch, Rehlinger, Buseck ausführlich berichten;vgl. auch Kohl 124 und Pilgerkatalog 1561c. Sebald Rieter (1464)erzählt, wie die Christen sich bei der Abfahrt energisch gegen dieTürken zur Wehr setzten; vgl. auch 1436a, 1493b.

259. Geisheim 246, Rehlinger 412 hält es sogar für wahr-scheinlich, dafs der Patron den Guardian bestochen habe, damit erden Besuch des Jordans widerriete.

360. Fabri II, 36; Harrant 268. Nach Ottheinrich 378 ertrankenauch Pilger beim Baden; vgl. Pilgerkatalog 1481.

261. Troilo 338; vgl. Tobler, Jerusalem II, 701.

262. Harrant 269; Tobler 703; Sepp I, 769 ff.

263. Radzivill 36 ff.

264. Fabri II, 4143; Tobler, Jerusalem II, 674.

265. Tobler 705; vgl. oben Note 154.

266. Kohl 121; über den Gebrauch des Jordanwassers zu Wun-derkuren vgl. Tobler 707.

267. Fabri II, 36; Amman 150; Troilo 337338; Pilgerkatalogc. 1690.

268. Tschudi 295; B. von Eptingen 385.

269. Hody, Tombeaux de Godefr. de Bouillon I, 171.

210. Fabri II, 37; Tschudi 295f. Übrigens entwickelte sichbeim Jordanbade zwischen Pilgern und Pilgerinnen häufig unzüchtigesTreiben (Tobler 705 f.).

211. Gewöhnlich liel's man sich Bescheinigungen (Villinger 98bezahlte dafür 9 Batzen) über den Besuch der heiligen Stätten aus-stellen, wie uns solche vielfach erhalten sind (Albrecht 209 a210;Ecklin 404; Schweigger 315: Scheidt 8587; Füessli 923; Bräuning263; Stammer 165 f. ; Amman 169173; Slisansky 8687; van Kemp92; Ignatius von Rheinfelden, Vorrede; Otto von Groben 281282;Pilgerkatalog 1506, 1516, 1669; Hakluyt II, 107; Tobler, Golgatha249, Denkblätter 503 f.

272. Pilgerkatalog 1330, 1430 a., c. 1449, 1450b., 1464c., 1466,c. 14601470, c. 1570, 1699; Harrant 334f. Stockar 1720 giebtein grofses Reliquienverzeichnis. Der Sultan liefs übrigens, wie FabriI, 451 berichtet, oft abortierte Kinderleichen als Leichender unschul-digen Kindlein" von Bethlehem an die Christen verkaufen und gewannviel Geld daraus. Früher brachte man hauptsächlich Palmzweigeaus dem heiligen Lande mit (Tobler, Denkblätter 506: Du Cange, s.voce Palmarii; eine interessante Notiz darüber geben die Gesta