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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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1479 uud 1483) nennen als regelmäfsige Abgabe: 5 Dukaten (wäh-rend orientalische Christen mit 25 davonkamen nach Eauchwolff333 a, und Franziskaner immer freien Eintritt gehabt zu haben schei-nen; vgl. Ignatius von Rheinfelden 1,3). Diese Abgabe steigerte sichbei Beginn des XVI. Jahrhunderts auf 7 (B. von Hirschfeld 65), seitdem aber auf 9 Dukaten (Zuallart 264; Walter von Waltersweil 33Rehlinger 411; Joh. von Hirnheim 453; Lussy H; Villinger 68Bräuning 226; Radzivill 107f.; Helffrich 380; Rauter 442; Ehrenberg274; Münzer von Babenberg 15; Harrant 166; nach Johannvon Lauffen noch aufserdem 3 Kreuzer für den Pförtner, nach Stam-mer 132 noch 2 Dukaten am Thor und 3 für Wachs, also 14 Du-katen, welche Summe auch Amman 111, Scheidt 43 und Byfs 10 an-geben (Ignatius von Rheinfelden I, 3: 11 Dukaten oder 25 Piaster);Slisansky 85 gab 39 Gulden und 45 Kreuzer; Baumgarten 81: 20Seraphii, Habermacher 1606 wieder nur 4Zechinen; sonst vgl. auchTobler, Golgatha 409413. Nach Zuallart 292 wurde diese Abgabezur Unterhaltung der muslimischen Jerusalempilger verwandt, und die40 Meidine Trinkgeld an den Einnehmer warenfür Zucker" be-^stimmt.

239. Münzer von Babenberg 15 ; Rauter 442 und Joh. von Hirn-heim 453.

240. Bräuning 226; nach Tsehudi 195 waren es 8 Beamte imganzen, deren erster der Elemin (Helffrich 380) die Pilger nachNamensaufruf in den Tempel einliefs.

241. Rehlinger 411; daher zahlten manchmal reiche Herren fürarme Pilger den Eintrittspreis (Villinger 69).

242. Helffrich 380.

243. Diese Artikel giebt ausführlich Fabri I, 284f., im AuszugeTsehudi 162 f. Nach Stockar erhielten die Christen beim Eintritteinen Backenstreich. Eine Abbildung der Prozession wird beschrie-ben im Schweiz. Geschichtsfreund H, 214 f.

244. Fabri I, 313; 11,92; Tsehudi 306; Tucher 354. B. von Ep-tingen 380. Auch Schach 5 klagt über unwürdiges Betragen der Be-gleiter.

245. Demnach war auch die Grabeskirche eine wahre Brut-stätte für Flöhe und anderes Ungeziefer (JWerli von Zimmern 134);Lupulus (Wölffli) fand, als er wieder nach Jaffa zurückkam, 230 Läusein seinen Kleidern vor.

246. Tobler, Golgatha 427, Bethlehem 138 f. Dafs überhauptdie Pilger in Jerusalem viel Roheiten sich zu Schulden kommenliefsen, weist Tobler, Denkblätter 566ff. noch ausführlich nach;manche waren ja für die Sünden anderer auf die Wallfahrt ge-gangen! Die Sitte, eine Nacht in der heiligen Grabeskirche zuzu-bringen, soll ein Rest des im Heidentum wie im frühen Christentum