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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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auch bei Tücher uns begegnendenGazelle crestien de la ceintureet qui pour lors se disoit consul du soudan" (vgl. 114), wo PilgerUnterkunft fanden.

232. Processio, quae fit quotidie a. P. P. Franeiseanis in ecclesiasancti et gloriosi D. nostri J. C. Sepuleri in Jerusalem, Venetiis 1796,8"; Tobler, Denkblätter 538 f.

233. Diese lateinische oder italienische Rede ward den Pilgernnatürlich wieder verdolmetscht (Fabri I, 241; Ketzel 7778; Tschud165). Grünemberg 157 berichtet aber, dafs die Erklärung der heiligenStätten lateinisch, französisch, italienisch und deutsch gegeben wurde.

234. Pfinzing 75; Harff 182; Tschudi 231.

235. Tschudi 222. Auch das templum domini, dem sonst keinPilger nahe kommen sollte (doch gelang es Grünemberg fol. 59),wenn er nicht in schwere Strafe fallen wollte (Kohl 120), ward durchRenegaten geöffnet (Harff 178 ff.; Wild 133 f.). Dasselbe wird vomHaus der Maria erzählt (Gabriel von Rattenberg 406).

236. Ludolf von Sudheim 98 vergleicht die Kirche mit der Ka-thedrale von Münster, Tucher 354 mit der Sebalduskirche in Nürn-berg. Der Herzog von Burgund sowie Maximilian I. hatten demheiligen Grabe reiche Geschenke zugewandt (Fabri I, 348; Tucher353 a; Tschudi 161); auch Radzivill 6870 ehrte es durch glänzendeGaben (die des letzteren erwähnt auch Otto von Groben 6870), wel-cher (S. 105106) die Summe der aus der christlichen Welt nachJerusalem jährlich zusammenfliefsenden Gelder auf 80000 Thalerschätzt.

237. Ludolf von Sudheim 81:a parasceue usque ad feriamseeundam post pascha et a vigilia inventionis S. Crucis usque ad cra-stinum festi"; vgl. Fabri I, 346; Tobler, Golgatha 407. Im Jahre 1422war das heilige Grab ganz unzugänglich (Corner in Eccard, Corp.hist. medii aevi II, 12601261). Über die Geschichte des heiligenGrabes im XVI. Jahrhundert vgl. die sorgfältigen Angaben bei Zink-eisen, Gesch. d. Osman. Reiches II, 584585, 713714; IH806 -828.

238. Anfangs wird gar keine Abgabe erwähnt (vgl. Pilgerkata-log 1340; Conrady 23 u. 38; dagegen Niccolo da Poggibonsi I, 36),weder von L. von Sudheim, noch von Stephan von Gumppenberg(237 a), noch von B. von Eptingen (367), noch vom Herzog Wilhelm(Kohl 113); ein kleines Trinkgeld erwähnt Graf Philipp v. Katzen-ellenbogen (1433): für den ersten Besuch 3, für den zweiten 4,(Schwalbach 9899) , für den dritten 5 venetianische Groschen(ibid.: 2 Groschen und 2 Schillinge), Mülich (1449) nur überhauptEin Trinkgeld: 6 venetianische Schillinge, Ottheinrich 378 merk-würdigerweise nur 4 marchettos und Martin Ketzel (1476) S. 73 nur3 venetianische Groschen, aber Tucher 354, Fabri I, 345 (also seit