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In Ramleh gab J. von Hirnheim 452 f. Trinkgeld dem Subascha 1Zechine und 4 Solidi, später noch 8; aufserdem mufste man denBegleitern noch Kleider kaufen und sich Tribute (1 Dukaten proKopf oder 25 Meidine, je nach Übereinkunft) gefallen lassen (Helffrich378 a; J. von Hirnheim 454). Der Sandjak von Jerusalem erhielt 30Dukaten (später wohl nur 2 nach Zuallart 264, der noch 1^ Dukatenan den Guardian für Kerzen ansetzte), der Subascha 24 (Münzer vonBabenberg 13). Für die zwischen Ramleh und Jerusalem umher-schwärmenden Bettler bestimmten die Pilger später einen eigenenspenditor, dem sie 3 Dukaten in Gold und 2 in Meidinen zur Ver-teilung überliefsen (Walter 29); denn wenigstens 4—5mal unterwegsüberfallen zu werden mufste man gefafst sein (Zuallart 260). VonJerusalem bis zum Jordan zahlte man 15 Groschen, bis Bethlehem8 für einen Esel (Ketzel 58).
198. Fabri I, 197; vgl. Conrady 205.
199. B. von Eptingen 320, 345f.: Tucher 352; Conrady 116.
200. Itin. Ric. 24; Fabri I, 197; Grünemberg 156 erzählt sogar,dafs ein Pilger infolge eines Steinwurfs starb. Selbst die Mamluken,welche doch zum Schutze der Pilger dienen sollten, begingen Bruta-litäten an den Pilgern (Pilgerkatalog 1561c), und Adam von Schlie-ben wäre von* einem beinahe erschlagen worden (ibid. 1581).
201. Joh. von Hirnheim 453.
202. Tschudi 100-103; Hirschfeld 57; Rehlinger 410; Conrady117, 206, 249.
203. Fabri I. 193. Peter Bot (1453) erwähnt (921 nochkeine Anweisungen des Guardians, dessen Erscheinen in Jaffa zu jenerZeit zum erstenmal uns begegnet.
204. Zuallart 276; vgl. Bräuning 217; Tobler, Denkblätter 527 f.
205. Man zeigte vor Jerusalem dem Sandjak die Ankunft an,schickte ihm Geschenke und erhielt dann nach gehöriger Visitationgegen Zahlung von H — 2 Zechinen Erlaubnis zum Eintritt; hieraufmufste jeder Namen und Stand angeben. Waren viele, so wurdensie gezählt vom Kadi (Villinger 41; Joh. von Lauffen; Waltervon Waltersweil 32 a —33; Helffrich 379—379 a; Rauchwolff 324 a;Rehlinger 410; Fürer 181 f.; Bräuning 219; Jod. von Meggen 98;Lussy 10; Scheidt 28; Troilo 89; Slisansky 24; Rantzow39; Groben84; Byfs 10; Neitschütz 295f.); Schweigger 287 erzählt, dafs jederPilger, welcher Waffen mit nach Jerusalem brachte, 100 DukatenStrafe zu zahlen hatte. Der Guardian empfing die Pilger nicht mehrin Jaffa (nur Troilo 73 meldet [1666J, dafs sofort bei der LandungKontrolle und Anzeige bei dem Guardian erfolgte), sondern am Thoredes Klosters, nahm hier die Geleitsbriefe der Pilger entgegen undfragte, ob sie nach Jerusalem gekommen seien aus Andacht, zur Strafeoder — infolge einer Wette (Zuallart 279).