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werden, oder wir verlieren Konstantinopel" (Schriften der Gesellschaftzur Beförderung der Geschichtskunde in Freiburg 1828, S. 568).
196. Fabri I, 195: Tucher 352 a; Kurfürst Friedrich 83; Tobler,Jerusalem II, 600f.; im Jahre 1598 war es ein Getreidemagazin(Harrant 144 f.) geworden. Wie Heinrich 378 a erzählt, hatte ein demChan gegenüber wohnender Christ den Schlüssel und erhielt von jedemPilger 6 Meidine (Zuallart.263: 3) Trinkgeld. Deutsche Wappen diesesChans sind erwähnt im Pilgerkatalog 1561a, 1569, 1579, 1581, 1587 b.
197. Über die üblichen Trinkgelder und Abgaben besitzen wiraufser den Notizen in Les arckives II, 387—388 und denen Kots73—75, die auch bei Girnand von Schwalbach 98—99 sich finden(vgl. Pilgerkatalog 1550a), eine Menge Angaben, von denen wir diewichtigsten hier zusammenstellen. Wenn man die Küste in Jaffa be-trat, so mufste jeder sich zunächst mit den Matrosen durch Trink-gelder abfinden und dann mit den türkischen Beamten; die ersterenerhielten einige Meidine (Münzer von Babenberg 9:5, nach Seydlitz252:5 [a 16 Heller]), von den letzteren empfingen die niederen meistsofort Trinkgelder); Bräuning 217 zahlte jedem Diener des Subascha20, dem Emin 14, seinem Gesinde 5, dem Kadi 5, der ganzen Diener-schaft 8 Meidine (vgl. Conrady 179—180), Walter von Waltersweil264, 158 f. sofort dem Subascha 1 Dukaten und seinen Dienern einkleines Trinkgeld, Troilo (1666) 24 Piaster Zoll, Ignatius von Rhein-felden I, 3 als Franziskaner nur 6, jeder andere aber 14 Piaster, denhöheren in der Hegel in Kamleh (58 Dukaten dem Subascha „nachaltem Brauch", wie Münzer von Babenberg 13 bemerkt) oder in Je-rusalem. Für das Geleit von Jaffa bis Jerusalem zahlte man: 6(Harrant 148), 7 (oder 14) Thaler nach Albrecht von Brandenburg217, Byfs 9, Ignatius von Eheinfelden I, 6, Groben 84, Slisansky 22(welcher letztere notiert, dafs Inländer nur die Hälfte zahlten), 8 nachScheidt 22, 16 nach Brunner 191 und B. von Eptingen 316, 16—18nach Ketzel 51 f. (vgl. Conrady 114), 18 nach Wilhelm von Sachsen100 gar 25 Dukaten (Zuallart 264). Für den Esel zahlte man demTreiber bis Jerusalem 1 Dukaten (Villinger 33), einen halben Dukatennach Zuallart 264; Helffrich 378 a gab für den Esel bis Jerusalem-Bethlehem und zurück nur 32 Meidine (1 Krone), Zuallart 260 notiert25 bis Jerusalem, aufserdem Reitgeld '/s Zechine, Geleitsgeld für denObersten 1 Zechine, ebenso viel für den Emin und kleinere Summenfür die Schreiber und Trabanten. Das Trinkgeld für den Eselstreibervon Jaffa bis Ramleh betrug 4 oder 6 Groschen (Redwitz 9; Ketzel58; nach letzterem in umgekehrter Richtung 4), von Ramleh bisLydda 1, von da bis Jerusalem 6 Groschen (Redwitz 9; Ketzel 58),nach Walter von Waltersweil 27 von Jaffa bis Ramleh 2—3 Meidine,nach Mergenthai gar 2 Dukaten, von Ramleh nach Jerusalem '/i Du-katen und dem Mamelukenobersten 1 Dukaten (Zuallart, Walter 29).